Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Gummistiefelweitwurf und Zaubershow zum Kindertag
Region Altenburg Gummistiefelweitwurf und Zaubershow zum Kindertag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:26 01.06.2018
Bei der Volkssolidarität wurden am Freitag die Kinder gefeiert: 250 Kinder aus den Kindertagesstätten Spatzennest und Mischka spielten an verschiedenen Stadtionen. Eine Attraktion war Sven Lange, der als Zauberer Haraldino für Isabella eine Luftschlange gebastelt hat. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Zwei Jungen üben sich im „Dreibeinrennen“ – je ein Bein ist mit dem des anderen zusammengebunden. Nebenan warten Schüler, dass sie sich in der Hüpfburg austoben dürfen. Ein paar Mädchen rennen lachend durch den Schulhof der Grundschule Wilhelm Busch, stolz zeigen sie der Schulleiterin Bärbel Bruns die Blume, die sie sich beim Kinderschminken ins Gesicht haben malen lassen.

„Heute dürfen die Kinder machen was sie wollen“, sagt die 59-Jährige. Im angrenzenden Schulgarten befüllen ein paar Jungen Wasserbomben. Am Kindertag gestalteten 16 Fachschüler der Schule für Wirtschaft und Soziales Spielstationen. „Da können sich die Lehrer mal ein bisschen zurücklehnen und ihre Kinder beobachten“, freut sich Bruns. Es gehe an dem Tag um den Spaß für die über 230 Grundschüler, nicht um Leistung.

Auch bei der Volkssolidarität wurde am Freitag gefeiert: 250 kleine Leute aus den Kindertagesstätten Spatzennest und Mischka spielten an verschiedenen Stationen. Eine Attraktion war Sven Lange, der als Zauberer Haraldino Luftschlangen bastelte. Für gute Laune sorgte der Clown Hatschi, der die Kinder schminkte.

Eltern gestalten besonderes Programm für Kinder

An der Grundschule Wilhelm Busch dauerte der Ehrentag sogar bis in die Abendstunden: Am Nachmittag kamen etwa 300 Große und Kleine zum ersten Familiensportfest. Insgesamt haben sich die Eltern aller Klassen zehn Stationen überlegt. Bobby-Car-Rennen, Flieger fliegen und eine Wasser-Schwamm-Staffel stehen auf dem Programm.

Gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern probieren sich die Kinder auch im Wasserbomben-Eierlauf. „Mir ist es wichtig, dass die Eltern am Kindertag etwas mit ihren Kindern machen“, betont Bruns. Auch Sportvereine sind beim Familiensportfest vertreten. Die Grundschüler können sich etwa im Basketball und Judo ausprobieren.

Wegen Personalmangels habe es in diesem Schuljahr für alle Klassen eine Stunde weniger Sportunterricht gegeben, erzählt Bruns. „Darum wollen wir noch mal etwas Sportliches machen.“ Ob es im kommenden Jahr wieder ausreichend Sportlehrer gibt, kann die Schulleiterin noch nicht sagen.

Sponsorenlauf für die Socceranlage und Familien-Fußballturnier

„Mein Papa macht heute Dosenwerfen und meine Schwester kommt auch in die Schule“, erzählt die neunjährige Victoria. Sie hat eine lilafarbene Blume neben das Auge geschminkt bekommen. „Ich mag den Kindertag und am meisten freue ich mich auf den Eismann“, verrät die Drittklässlerin. Die zehnjährige Natalia will beim Sponsorenlauf vier Runden schaffen.

Die etwa 80 Läufer bekommen pro Runde Geld von Angehörigen. Ein Viertel davon wandert in die Klassenkasse, drei Viertel sind für eine Socceranlage gedacht. Denn mit der Stadt zusammen will der Förderverein der Schule auf der freigewordenen Fläche neben dem Pausenhof einen Fußballplatz bauen.

Solange muss noch auf dem Sportplatz gekickt werden: Beim Familien-Fußballturnier am Kindertag wetteifern Mütter, Väter und Kinder gemeinsam um die meisten Tore. „Ich mag das, am Kindertag wird was besonderes gemacht“, sagt Natalia mit einem zufriedenen Lachen.

Von Theresa Held

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Hagel und starke Regenfälle haben am Donnerstagabend im Altenburger Land Spuren hinterlassen. Betroffen waren unter anderem einige Nobitzer Ortsteile.

01.06.2018

Karsten Jähnig ist alles andere als zufrieden, wenn er auf die derzeitige finanzielle Lage der Pleißenaue-Gemeinde zu sprechen kommt. Im Haushalt der Kommune, das bestätigt der Bürgermeister gegenüber der OVZ, klafft derzeit ein rund 200 000 Euro großes Loch.

04.06.2018

Zwei bedeutende Baumaßnahmen zur Beseitigung von Flutschäden aus dem Jahr 2013 hat der Nobitzer Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig durch die Vergabe der Bauleistungen auf den Weg gebracht. Dabei handelt es sich um den Ersatzneubau der Pleißebrücke im Bereich der Neidamühle und die Wiederherstellung des Bornshainer Baches bei Zürchau.

31.05.2018