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Handball auf hohem Niveau

Handball auf hohem Niveau

Der achte Sparkassen-Cup des SV Aufbau Altenburg brachte erneut einen Handball-Tag mit Niveau hervor. Diesmal wurde er mit Mannschaften der B-Jugend im weiblichen und männlichen Bereich durchgeführt.

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Gegen Böhlen sind Sascha Klement (M.) und B-Jugend-Handballer von Aufbau nicht zu halten und gewinnen 13:5. Zum Pokalsieg reicht es aber nicht.

Quelle: Mario Jahn

Jeweils sechs Teams aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen waren am Start. Am Ende gewann das Mädchen-Team aus der Skatstadt das Turnier, während die Jungs als Dritter dem SV DHfK und der HG Köthen den Vortritt lassen mussten.

 

Die erste Partie zwischen den Aufbau-Jungs und Miltitz begann pünktlich 9.30 Uhr. Die Altenburger hatten sich für ihren Saisonabschluss vorgenommen, um die Vergabe der Siegerpokale ein Wörtchen mitzureden. So zeigten sie Tempo-Handball und überzeugten durch ein flüssiges Spiel. Ein klarer 12:5-Sieg stand auf der Anzeigetafel. Im fünften Spiel hatten dann auch die Altenburger Mädels ihren ersten Gegner mit Niederfrohna auf dem Parkett. Sie taten sich aber sehr schwer, gewannen am Ende aber knapp mit 8:6.

 

Die Qualität des Turniers war auf sehr hohem Niveau, was die Mannschaften aus Köthen, Ronneburg und vom SC DHfK in weiteren Spielen unter Beweis stellten. Dennoch sollte es auch im zweiten Spiel für die Altenburger Teams klare Sieger geben. Die Jungs bezwangen Böhlen sicher 13:5 und die Mädels setzten sich gegen die Mannschaft vom BSV Zwickau mit 8:4 durch. Die Mannschaft aus Köthen, die ein sehr starkes Team ins Turnier schickte, hätte sich dann am HSV Ronneburg fast die Zähne ausgebissen. Die Ronneburger, die durch einige Verletzungen nicht mit voller Kapelle anreisen konnten, hielten lange gut mit, zogen aber am Ende mit 6:8 den Kürzeren.

 

Die Altenburger hatten es jetzt mit der DHfK zu tun. Ein ganz anderer Gegner als Miltitz und Böhlen. Trotzdem konnte Aufbau an seine Leistungen anknüpfen und dem körperlich überlegenen Gegner Paroli bieten. Bis zum Schluss ging es heiß her und letztlich hieß es 6:6. Damit konnte man zwar aus Altenburger Sicht zufrieden sein, doch man hätte gewinnen können.

 

Die jungen Damen aus Altenburg gewannen dann auch das Spiel gegen den ewigen Rivalen aus Saalfeld mit 3:2 und verteidigten so ihre weiße Weste. Im vorletzten Spiel für die Jungs kam die beste Mannschaft des Turniers aufs Parkett. Die HG Köthen zeigte hier attraktiven Handball und die Altenburger wollten versuchen, mit einem Sieg die Titelchancen zu wahren. Doch von Beginn an sah man, dass die Gastgeber vor der Größe und der überzeugenden Athletik der Gäste Respekt hatten. Sie mühten sich in jeder Phase, dieses Spiel irgendwie in den Griff zu bekommen. Das gelang aber nicht, sodass Aufbau 5:9 unterlag. Trotzdem musste man sich mit der bisher gezeigten Leistung in diesem Turnier nicht verstecken.

 

Nun ging es für die Altenburger Teams in die entscheidende Turnierphase. Für die Jungs musste ein Sieg her, um bei einer Niederlage der DHfK gegen Köthen noch Zweiter zu werden. Auch die Mädels brauchten gegen Rückmarsdorf einen Erfolg, um den Pokal zu erhalten. So begannen die Jungs gegen Ronneburg wieder konzentriert und gingen in Front. Allerdings konnte Aufbau Erik Mathes trotz Manndeckung nicht ausschalten und musste sich mit einem 7:7 begnügen, was nicht für Silber reichte. So stand fest: Egal, wie das entscheidende Spiel zwischen Köthen und der DHfK ausgeht, Altenburg war Dritter. Die Mädchen hatten hingegen in ihrem Finale die besseren Karten und gewannen gegen den Tabellenzweiten klar mit 10:5. Allerdings verletzte sich in diesem Spiel Elisa Vogler.

 

Nun kam es zum wahren Endspiel bei den Jungs. Köthen reichte mit weißer Weste ein Unentschieden und die DHfK hätte gewinnen müssen, um den Pokal zu bekommen. Doch auch in diesem Finale setzte die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt klar die besseren Akzente und holte danke eines 6:2 den Pott. Am Ende konnten dennoch beide Altenburger Teams noch einmal jubeln. Denn mit Sascha Kranz und Carolin Lange stellten die Gastgeber die zwei besten Spieler des Turniers, die zum Abschluss geehrt wurden.

Olaf Schmidt

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