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Altenburg Haushalt steht: Sieben Millionen Euro für Investitionen
Region Altenburg Haushalt steht: Sieben Millionen Euro für Investitionen
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22:00 13.03.2016
In der Falkenhainer Straße in Breitenhain geht die Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Lucka und des ZAL in diesem Jahr weiter. Quelle: Foto: Gerd Eichhorn
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Wilchwitz

Investitionen in Höhe von mehr als sieben Millionen Euro will der Zweckverband Wasserver- und Abwasserentsorgung Altenburger Land (ZAL) in diesem Jahr angehen. Die Verbandsversammlung der 25 Mitgliedskommunen gab jetzt mit ihrer einhelligen Zustimmung grünes Licht für die 37 Maßnahmen. Gleichzeitig stimmte sie der Aufnahme eines Kredits über drei Millionen Euro zu. „Der muss aufgenommen werden, um die sportlichen Ziele, die wir uns gestellt haben, realisieren zu können“, sagte Verbandsvorsitzender Uwe Melzer.

Beraten worden war das Papier zuvor unter anderem im Werksausschuss. Den zeitlichen Verzug für die Beschlussfassung des Haushalts begründete Werkleiter Lars Merten mit der neuen Gebührenkalkulation für den Zeitraum 2016 bis 2019, für die es bereits im Dezember eine Vorankündigung gab (die OVZ berichtete). Diese sei Grundlage für den Etat, betonte er.

Nach nochmaliger Berechnung wird an den Gebühren im Trinkwasserbereich nicht gerüttelt. Die bleiben bei 2,46 Euro pro Kubikmeter. Veränderungen gibt es jedoch beim Schmutz- und Niederschlagswasser. So sinkt die Mengengebühr für Volleinleiter pro Kubikmeter von 3,48 auf 2,85 Euro. Verringern werden sich ebenso die Kosten für die Kleineinleiter, die über eine vollbiologische Kläranlage verfügen. Nach neuen Berechnungen liegen die jetzt nur noch bei 0,71 Euro pro Kubikmeter und nicht wie im Dezember angekündigt bei 0,83 Euro. Bisher waren 0,94 Euro zu zahlen. Deutlich klettern die Gebühren für Teileinleiter, die keine Vollbiologie haben. Sie steigen allerdings nicht von 0,94 Euro pro Kubikmeter auf die angekündigten 1,53 Euro, sondern lediglich auf 1,41 Euro. Den veränderten Gebühren hatten die Verbandsräte vor dem Votum für den Etat zugestimmt.

Von der Gesamtinvestitionssumme entfallen 2,29 Millionen Euro auf Vorhaben im Trinkwasserbereich. Gebaut wird an mehreren Stellen im ZAL-Versorgungsgebiet. So wird der erste Bauabschnitt zur Erneuerung des Ortsnetzes Posa realisiert. In Lucka gehen die Arbeiten in der Falkenhainer Straße weiter. Und im Zuge des Straßenbaus in Lehma werden ebenfalls neue Leitungen verlegt. Das trifft ebenso im Trebener Ortsteil Serbitz zu, wo Hochwasserschäden an Straßen beseitigt werden. Im Zuge des Dorferneuerungsprogramms läuft im Kriebitzscher Ortsteil Zechau eine Gemeinschaftsmaße mit der Gemeinde. Im Trinkwasserbereich stehen insgesamt 14 Projekte auf der Investitionsliste.

Mehrere laufen parallel zu Vorhaben im Abwasserbereich, wohin der größere Teil der Investitionssumme fließt, nämlich 4,73 Millionen Euro. Die mächtigste Maßnahme ist die Erneuerung der Abwasserleitung in der Dorfstraße in Serbitz auf einer Länge von 650 Metern. Sie erfolgt im Zuge des Straßenbaus und schlägt mit Gesamtkosten von 950 000 Euro zu Buche. Das Trennsystem beim Vorhaben in Kriebitzsch ist mit 650 000 Euro veranschlagt. Den Anschluss von Ponitz an die Kläranlage Gößnitz lässt sich der ZAL 745 000 Euro kosten.

Mit der Umsetzung der ersten Baumaßnahmen wird Ende dieses Monats begonnen. Durch die Vergabe der ersten Projekte schaffte die Verbandsversammlung während ihrer Beratung im Nobitzer Ortsteil Wilchwitz, in der 20 der 25 Mitgliedskommunen vertreten waren, die Voraussetzungen.

Von Marlies Neumann

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