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Heißer Favorit braucht kühlen Kopf - Hinrunden-Analyse der Kreisliga

Heißer Favorit braucht kühlen Kopf - Hinrunden-Analyse der Kreisliga

Geht der Fußball-Kreisliga die Spannung verloren? Ist die Luft raus angesichts der Dominanz von Tabellenführer Monstab/Lödla während der Hinrunde? Oder gelingt es den Verfolgern doch noch, das Rennen um den Kreismeistertitel spannend zu gestalten? Und: Wer wird den bitteren Gang in die Kreisklasse antreten müssen? Fragen wie diesen widmet sich die OVZ-Analyse der 14 Teams zur Halbzeit.

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Kapitän Clemens Henfling und seine Kollegen vom TSV Monstab brauchen für die Rückrunde einen klaren Kopf.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Mit 39 Punkten ist der Spitzenreiter derzeit unangefochten und hat schon elf Zähler Vorsprung auf die Verfolger. Das Team von Trainer Schröter brachte es auf 13 Siege und zwei Niederlagen. Der Kreispokalsieger spielte bisher eine starke Saison, zeigte sich angriffsfreudig und verfügt über eine kompakte Abwehr. Das zeigt auch das Torverhältnis von 58 zu 18 Treffern. Damit hat man nicht nur die meisten Tore der Liga geschossen, sondern auch die wenigsten kassiert. Nur zwei Ausrutscher gegen Lok und Einheit Altenburg gab es. Gleich zum Auftakt siegte Monstab/Lödla mit 7:2 in Altkirchen. Weitere torreiche Erfolge gab es gegen Schmölln II (6:0), gegen Weißbach (6:0) und Wintersdorf (5:0). Auch für die Rückrunde ist die Schröter-Elf heißester Favorit auf die Meisterschaft. Doch dafür braucht man einen kühlen Kopf.

 

 

 

Der Ex-Regionalklassist sicherte sich hinter Monstab den zweiten Platz, kam auf neun Siege bei einem Remis und fünf Niederlagen. Das Team des Trainerduos Lange/Agsten leistete sich einige Fauxpas, konnte sich aber im Saisonverlauf steigern. Zum Auftakt siegte das Team mit 9:0 gegen Löbichau, musste aber im Rückspiel eine 2:3-Niederlage einstecken. Technisch und spielerisch ist Einheit stark, gehört so auch in dieser Saison zu den Spitzenmannschaften. Tabellenführer Monstab wurde klar 4:1 besiegt. Es gab aber auch vermeidbare Niederlagen gegen Nöbdenitz II, Windischleuba und Lok Altenburg. Einheit sollte in der Rückrunde einer der schärfsten Verfolger des Spitzenreiters sein.

 

 

 

Die Schnauderstädter haben sich viel vorgenommen, wollen oben mitmischen. Das ist bisher gelungen, wenn es auch Schatten gab. Das Team von Spielertrainer Condrat-Scholz hat bei neun Siegen, einem Remis und fünf Niederlagen 28 Punkte auf dem Konto, was Platz drei bedeutet. Zum Auftakt wurde zwar in Windischleuba 2:5 verloren, im Rückspiel gab es aber einen 4:0-Erfolg. Vermeidbare Niederlagen musste der FSV gegen Löbichau und Starkenberg einstecken. Die torreichste Partie war der 6:4-Sieg in Ehrenhain. Der FSV verfügt über eine spielstarke Mannschaft, die aber nicht immer ihr Potenzial abruft.

 

 

 

Sieben Siege, drei Remis und fünf Niederlagen bedeuten derzeit Platz vier. Damit ist das Ziel erstmals erfüllt. Mit drei Erfolgen startete Lok, musste dann aber auch Pleiten, wie das 0:5 in Windischleuba, hinnehmen. Spitzenteams wie Monstab und Einheit wurden besiegt. Dem stehen Niederlagen gegen Ehrenhain II, Nöbdenitz II oder Schmölln II gegenüber. Die junge Mannschaft von Trainer Thomas Kolbe braucht noch Zeit, um zu reifen und Cleverness zu zeigen. Einige Fehler sollen nach der Winterpause abgestellt werden. Das Team ist steigerungsfähig. Ziel ist es, unter den ersten acht Mannschaften zu landen, um in die neue Spielklasse des künftigen Großkreises aufgenommen zu werden.

 

 

Das Team mit Trainer Schaller überwintert auf Rang fünf, brachte es auf 22 Punkte bei sieben Siegen, einem Remis und sieben Niederlagen - eine ausgeglichene Bilanz mit positivem Torverhältnis. Allerdings fehlt dem TSV noch die Konstanz, guten Spielen folgten schwächere. Das Team um Kapitän Pfefferkorn hat noch Reserven.

 

 

 

Eine ausgeglichene Bilanz hat der Sechste. Sieben Siegen bei einem Unentschieden stehen sieben Niederlagen gegenüber. Die Nöbdenitzer zeigten dabei wechselnde Leistungen - bedingt durch den Austausch von Spielern mit der ersten Mannschaft. Ein krasses 0:4 gab es gegen Aufsteiger Weißbach. Dagegen wurde bei Favorit Einheit 2:0 gewonnen. Einen Kantersieg (7:2) holte der SSV gegen Wintersdorf. Eine Steigerung gegen Ende der Hinrunde war unverkennbar. Wichtig ist, diesen Schwung in die Rückrunde mitzunehmen.

 

 

 

Auf Platz sieben überwintert die Regionalklassen-Reserve mit sechs Siegen, drei Remis und sechs Niederlagen. Auch bei den Knopfstädtern suchte man Konstanz vergebens. Stark spielte das Team beim 5:0 gegen Ehrenhain II und beim Sieg gegen Lok Altenburg. Dagegen gab es die höchste Niederlage mit 0:6 gegen Monstab. Mehr war sicher drin bei der 1:2-Heimniederlage gegen den Ortsrivalen Nöbdenitz.

 

 

 

Der Aufsteiger kann mit seinen Ergebnissen zufrieden sein: Mittelfeldplatz acht ist bemerkenswert. Das gesteckte Ziel mit sechs Siegen, einem Remis und acht Niederlagen bei 19 Punkten wurde fast erreicht. Dabei verschenkte man sogar noch einige Punkte. So waren Siege in Wintersdorf und Zechau möglich. Die Rückrunde kann Weißbach recht optimistisch angehen.

 

 

 

Das Team des Trainerduos Kirmse/Kranz brachte es mit sechs Siegen, einem Remis und acht Niederlagen auf 19 Punkte und hat Rang neun inne. Nach einem schwachen Start konnte man sich enorm steigern. So ist der Vorstand um Jens Sachsenröder bisher recht zufrieden. Eine weitere Steigerung ist beim Potenzial der Spielgemeinschaft durchaus zu erwarten.

 

 

 

Platz zehn sicherte sich der LSV mit 17 Punkten. Die Bilanz zeigt fünf Siege bei zwei Remis und acht Niederlagen. Trainer Lobert hatte ein wankelmütiges Team. Zum Auftakt wurde daheim 2:7 gegen Monstab verloren. Auch gegen Aufsteiger Weißbach gab es eine vermeidbare 0:1-Heimpleite. Wichtige Siege erreichte man gegen Zechau, Nöbdenitz II und Wintersdorf. Bei etwas Steigerung dürfte nach der Rückrunde sogar eine bessere Platzierung stehen.

 

 

 

Der Elfte zeigte unterschiedliche Leistungen, was nicht verwunderlich ist. Kader-Probleme waren bei der Landesklassen-Reserve kaum zu vermeiden. Trotzdem konnte sich Ehrenhain um Routinier und Kapitän Oertel steigern. Vier Siegen standen fünf Remis und sechs Niederlagen gegenüber, was 17 Punkte brachte. Unerwartet hoch wurde mit 0:5 gegen Schmölln II und 1:6 gegen Monstab verloren. Überraschend klar war dafür der 4:0-Sieg gegen Einheit. Da die letzten drei Spiele gewonnen wurden, ist eine Steigerung erkennbar.

 

 

 

Mit 16 Punkten rangiert man auf Platz zwölf (fünf Siege, ein Remis, neun Niederlagen). Das ist nicht zufriedenstellend. Zum Auftakt gab es eine 0:9-Klatsche bei Einheit, auch gegen Windischleuba wurde 1:5 verloren. Drei weitere Pleiten folgten. Umso überraschender kam der 1:0-Auswärtssieg in Meuselwitz und der 3:2-Erfolg gegen Einheit im Rückspiel. Löbichau ist steigerungsfähig, die Rückrunde könnte das zeigen.

 

 

 

Mit Platz 13 endete die Hinrunde. Nicht befriedigend, wie Vorstand Werner Weigel betonte. Inhomogen agierte die Mannschaft, zu schwankend waren die Leistungen des begrenzten Kaders. Vier Siegen standen drei Remis und acht Niederlagen gegenüber, was nur 15 magere Punkte brachte. Das Abwehrverhalten war dürftig: Zechau schluckte mit 41 die meisten Gegentore. Die höchste Niederlage gab es mit 1:8 gegen Windischleuba. Das Team von Trainer Frank Seupel muss sich steigern, um aus dem Tabellenkeller zu kommen.

 

 

 

Der Pokalfinalist des Vorjahres konnte nicht an die Leistungen anknüpfen und ist Letzter. "Wir haben eine schwache Hinrunde gespielt", bemerkte Fußballchef Mario Sander. Verletzungen brachten Personalprobleme für das Team von Trainer Maik Schröder. Nur vier Siegen bei drei Remis standen acht Niederlagen gegenüber. Besonders im Angriff zeigten sich Probleme. Der ASV war mit 16 Treffern auch das offensiv schwächste Team, braucht eine Wende, um nicht abzusteigen.

Reinhard Weber

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