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Altenburg Herkunft der Ölverunreinigung weiter unbekannt
Region Altenburg Herkunft der Ölverunreinigung weiter unbekannt
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17:08 13.03.2019
Mit einem Schlauchboot waren am Dienstagnachmittag Feuerwehrleute auf dem Großen Teich unterwegs, um die Ölsperre zu legen. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Nach wie vor ist unklar, woher das Öl stammt, dass am Dienstag in den Großen Teich gelangt ist und die Feuerwehr auf den Plan rief (die OVZ berichtete). „Wir wurden von dem auf dem Wasser treibenden Film in Höhe des Kleinen Festplatzes Dienstagvormittag von einer aufmerksamen Bürgerin informiert und haben das nach einer umgehenden Überprüfung bestätigt gefunden“, so Birgit Seiler, Chefin der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes, zu der auch die untere Wasserbehörde gehört. „Auf circa 40 Quadratmetern hatte sich der Film bereits ausgebreitet, ehe die Altenburger Feuerwehr die von uns geforderte Ölsperre gelegt hatte. Insgesamt 17 Kameraden der Berufswehr sowie der Freiwilligen Wehr Altenburg waren dafür angerückt, um mit einem Schlauchboot die Sperre zu legen.

Von Seiten der Stadt hat man diesbezüglich sehr schnell reagiert. Außerdem musste Ölbindemittel zur Beseitigung der Verunreinigung aufgebracht werden, so Seiler. Das Öl stammte aus dem Einlauf des komplett verrohrten Nonnengrundbachs in Höhe der Schwimmhalle. „Woher das Öl kam, wissen wir auch derzeit noch nicht definitiv“, erklärte die Expertin.

Behörde kündigt weitere Prüfung und Kontrollen an

Eine Möglichkeit sei, dass das Öl aus einem Lkw ausgelaufen ist, der auf dem Festplatz geparkt hatte, und durch das Erdreich in den Zulauf gesickert ist. „Aber das ist nur eine These“, hebt die Expertin hervor. Zur möglichen Ursache der Verschmutzung habe man neben dem städtischen Ordnungsamt auch mit der Wasserver- und Abwasserentsorgung Altenburg (Waba) gesprochen. „Aber auch dort konnte man keine gesicherten Angaben machen.“ Auf jeden Fall wird der Große Teich nochmals genau in Augenschein genommen. Sollte kein neues Öl nachgelaufen sein, folgt dann die Erlaubnis, die Ölsperre wieder abzubauen. Zuvor muss aber auch das aufgebrachte Bindemittel entfernt und fachgerecht entsorgt werden.

Ganz abgeschlossen ist der Fall aber beileibe noch nicht. „Wir werden als Behörde die Stelle genau im Auge behalten und regelmäßig kontrollieren. Zudem ist es auch möglich, dass wir das Rohr des Einlaufs spülen lassen. Nach möglichen mutmaßlichen Einleitern werden wir ebenfalls weiter suchen“, so Seiler.

Von Jörg Wolf

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