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Altenburg Hickory-Gäste besichtigen Altenburg
Region Altenburg Hickory-Gäste besichtigen Altenburg
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19:35 17.08.2017
Auch das Residenzschloss Altenburg stand auf der Liste der Sehenswürdigkeiten, die sich die Gäste aus Hickory angesehen haben (Archivfoto). Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Über internationalen Besuch kann sich in den letzten Tagen das Altenburger Land freuen. Nicht nur die Jazz-Band „Centerpiece Jazz“, die beim Altenburger Musikfestival auftritt (die OVZ berichtete), auch eine Delegation aus der Politik ist mit zu Gast.

„Von der Größe und Einwohnerzahl lassen sich Hickory und Altenburg gut vergleichen“, sagt Gabriele Weinberger, Universitätsdozentin in Hickory und seit vielen Jahren Unterstützerin der Partnerschaft zwischen Hickory und der Skatstadt. „Hickory kennt außerhalb der USA niemand. Bei den Einheimischen ist es unter den Top vier der beliebtesten Reiseziele.“ Landrätin Michaele Sojka (Die Linke) sagt dazu: „Da ist Hickory ein gutes Vorbild für Altenburg.“

Mit dabei hat Weinberger Danny Seaver und dessen Frau. Seaver ist Stadtrat in der Kleinstadt an der Ostküste der USA und zum ersten mal mit in Altenburg dabei. „Ich freue mich, hier zu sein und die Region kennenzulernen“, sagt er. „Hier sieht es noch ein wenig anders aus als in meiner Heimat“, stellt der Lokalpolitiker fest. Besonders ins Auge stechen den Besuchern die historischen Gebäude – Residenzschloss und Bartholomäikirche sind da nur zwei Beispiele. Diese und weitere haben sich die Besucher auf einer Tour durch Altenburg angeschaut. „Wir wollen keine anonymen Touristen sein, sondern wirkliche Besucher“, erklärt Weinberger.

Die Partnerschaft zwischen den beiden Städten besteht nun seit 22 Jahren. „Wir haben einen regen Austausch“, stellt auch Sojka (Die Linke) fest. „Eine solche Verbindung schafft immer neue Impulse. Wir können viel von dem jeweils anderen Land lernen und über den Tellerrand schauen.“

Die Region in North Carolina ist – aufgrund der Historie – eng mit Deutschland verwoben. „Auch wenn die Bande nicht mehr ganz so stark sind, merkt man doch, dass viele Menschen Interesse an der deutschen Geschichte haben“, so Weinberger, die unter anderem Germanistik lehrt und sich auch mit der jüdischen Geschichte auseinander setzt. So durfte auch ein Treffen mit dem Heimatforscher und Unterstützer des Theaterstückes „Cohn Bucky Levy - Der Verlust“, Christian Repkewitz, nicht fehlen.

Die Besucher bleiben noch bis zum Sonnabend. Wann die nächste Reise von Altenburg über den Großen Teich startet, das weiß Sojka noch nicht ganz – voraussichtlich im Herbst 2018 oder 2019. Aber auch so ist die Verbundenheit zwischen den Partnerregionen stark. „Wir haben viele Austauschschüler, Künstler, die in die USA gehen oder eben zu uns kommen – wir sind um eine enge Zusammenarbeit bemüht“, so die Landrätin. Denn nur so – und diese Einschätzung teilen auch die Gäste aus Hickory – können vor allem Jugendliche neue Kulturen kennenlernen.

Von Tatjana Kulpa

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