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Hightech-Outfit für Rositzer Feuerwehr

Hightech-Outfit für Rositzer Feuerwehr

Die Kameraden der Rositzer Feuerwehr können sich über neue Einsatzbekleidung freuen. Bürgermeister Steffen Stange (parteilos) übergab die 21 nagelneuen Uniformen jetzt an die Einsatzabteilung.

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Bürgermeister Steffen Stange und Ortsbrandmeister Stefan Kirchner (v.l.) sowie die Einsatzabteilung präsentieren das neue Outfit.

Quelle: Mario Jahn

"Unsere alte Kleidung war bei den Hochwassereinsätzen im Juni 2013 vor allem im Ortsteil Schelditz mit dem phenol- und benzolbelasteten Wasser kontaminiert worden. Da niemand genau sagen konnte, ob eine Dekontamination hundertprozentig gelingt, brauchte es diesen Ersatz", sagt Ortsbrandmeister Stefan Kirchner.

 

Dieses Hochwasser liegt bekanntlich gut zwei Jahre zurück. Indes mussten die Rositzer Feuerwehrleute in dieser Phase keineswegs mit den möglicherweise mit Chemikalien verdreckten Uniformen ausrücken. "Als Übergangslösung haben wir 15 gebrauchte Uniformen von der Berliner Feuerwehr an- geschafft", betont der Rositzer Bürgermeister.

 

Was die Gemeinde jetzt für die aktiven Feuerwehrleute anschaffte, ist sozusagen der Mercedes unter den Einsatzuniformen. "Die derzeit modernste ihrer Art auf dem Markt", weiß Kirchner. Allerdings ist diese Anschaffung auch finanziell kein Pappenstiel: 23 500 Euro kostete die Kleidung, somit schlägt jede Uniform mit fast 1120 Euro zu Buche. "40 Prozent kommen als Fördermittel aus dem europäischen Sozialfonds zur Bewältigung der Schäden der Hochwasserkatastrophe 2013 und 60 Prozent von der Gemeinde", rechnet Bürgermeister Stange vor. Der steht übrigens wie der gesamte Gemeinderat voll hinter dieser teuren Anschaffung "Wir sind es unseren Feuerwehrleuten einfach schuldig, für sie die bestmögliche Ausstattung zu beschaffen", hebt er hervor.

 

Die im österreichischen Salzburg von der Firma Texport auf Maß gefertigte Einsatzkleidung ist nach Kirchners Worten tatsächlich die am meisten Schutz bietende Variante. "Das Gewebe ist sehr leicht, aber widerstandsfähig gegen Säuren, Laugen und organische Chemikalien. Kurzzeitig hält es auch Temperaturen von bis zu 1000 Grad stand." Im Landkreis sind die Rositzer nach Schmölln und Lucka die dritte Wehr mit solcher Einsatzkleidung. Die Ponitzer Wehr folgt in Kürze.

Jörg Wolf

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