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Altenburg Hunderte besuchen bei strahlendem Sonnenschein Bernsteinhof und Heimatscheune
Region Altenburg Hunderte besuchen bei strahlendem Sonnenschein Bernsteinhof und Heimatscheune
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04:35 27.03.2018
Zum Frühlingsfest war Jörg Müller mit seinen Seifenblasen ein Hingucker für groß und klein. Quelle: Mario Jahn
Rositz

„Mit dem Wetter haben wir uns viel Mühe gegeben“, scherzt Andreas Günther gut gelaunt. Denn kaum hatte das Rositzer Frühlingsfest am Sonntagnachmittag begonnen, strömten die Massen zum Bernsteinhof sowie zur Heimatscheune. „Wenn es so gut losgeht, kann man eigentlich schon von Beginn an von einem Erfolg sprechen“, meinte der Chef des Heimatvereins weiter. Wie in jedem Jahr lag die Organisation des Frühlingsfestes in den bewährten Hände der Mitglieder des Heimatvereins, des Karnevalclubs Rositz (KCR) und bei der Gemeinde.

Alle zusammen hatten sich wie immer um ein buntes Programm und interessante Stationen in und um das Ensemble Bernsteinhof / Heimatscheune gekümmert. Dazu sorgten milde Temperaturen und Sonnenschein satt dafür, dass das Fest seinem Namen als Frühlingsfest gerecht wurde. Was bei allen Gästegenerationen für beste Laune sorgte. Beim gemütlichen Kaffeetrinken mit hausgebackenem Kuchen oder bei einem Bier zur Roster ließ es sich in der historischen Kulisse aushalten. Dazu luden die Auslagen der Stände mit Pflanzen, Flechtwerk, mit Milbenkäse, Keramikkunst, Schmuck oder Oster-Deko zum Bummeln ein.

Zeitgleich sorgte der Seifenblasenartist Jörg Müller für Begeisterung bei den Kindern, wenn er auf einmal gleich dutzendfach schimmernden Kugeln fliegen ließ. Renner bei großen und kleine Festbesuchern gleichermaßen war Falkner Klaus Schulze mit seinen Greifvögeln. Geduldig und kompetent beantwortete der Altenburger jede Frage. Und davon hatten die Rositzer eine Menge. Die zwei häufigsten waren aber: „Darf ich den mal streicheln?“ und „Sind die Tiere schon ausgewachsen?“ Beides beantwortete der Falkner mit ja. Vor allem die im Vergleich zum majestätischen über drei Kilogramm schweren Steppenadler winzigen 100-Gramm-Rauhfußkäuze bekamen so manche Streicheleinheit ab.

Staunen erzeugte einmal mehr Peter Rehfeld, der in seiner Heimatgemeinde längst als Tausendsassa bekannt ist. Mit den rund 800 von ihm in unterschiedlichen Techniken gestalteten Ostereiern beeindruckte der Rositzer am Sonntag. „Das sind die Neuesten von diesem Jahr“, sagte Rehfeld und zeigte stolz kleine Ei-Kunstwerke, die er mit Stillleben im Stil einer Ölmalerei verziert hatte.

Musikalisch hatten die Mußelbuser Blasmusikanten den Frühling im Gepäck, die nach den Kindern des „Zwergenstübchen“ und den KCR-Tanzgruppen auftraten.

Von Jörg Reuter

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