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Altenburg Im Bürgerzentrum Altenburg-Nord sollen sich alle Generationen miteinander wohlfühlen
Region Altenburg Im Bürgerzentrum Altenburg-Nord sollen sich alle Generationen miteinander wohlfühlen
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16:23 12.12.2017
Marina Baumann und Dorothea Poplutz (v.l.) haben alle Vorbereitungen für „Weihnachten in Familie“ abgeschlossen, bei dem heute Generationen zusammen feiern. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Im Bürgerzentrum sowie im benachbarten Kinder- und Jugendtreff „Abstellgleis“ in Altenburg-Nord fiebern alle dem heutigen Samstag entgegen. Denn dann findet nach einjähriger Unterbrechung wieder in der Sporthalle Bonhoefferstraße das Fest „Weihnachten in Familie“ statt. „Und in die Vorbereitungen bringen sich Jung und Alt gleichermaßen ein, genau wie in die Durchführung“, sagt Dorothea Poplutz vom Bürgerverein Nord, der seinen Sitz ebenfalls in dem vor fünf Jahren eröffneten Bürgerzentrum hat. „Die Senioren und die Kinder backen Plätzchen, die Samstag verkauft werden. Und in der Halle betreuen sie unter anderem Bastelstände“, erzählt die 63-Jährige, die seit zwölf Jahren auch so etwas wie die gute Seele im Bürgerverein ist und für jeden ein offenes Ohr hat. Auch der Bürgerverein, zumeist mit eher älteren Semestern besetzt, bringt sich aktiv in das Fest und dieses Zusammenwachsen ein.

„Dass hier so eine generationsübergreifende Arbeit Schritt für Schritt wächst, ist ungemein wertvoll. Weil jedes Alter auch voneinander profitieren kann“, ist sich Dorothea Poplutz sicher. Die von ihr regelmäßig angebotenen Beratungen nutzen mittlerweile schon alle Altersschichten.

„Sicher war und ist das auch ein Prozess, der noch läuft und bei dem es noch einige Reserven gibt. Aber wichtig ist doch, dass damit begonnen wurde und nicht mehr jeder nur sein Süppchen für sich alleine kocht“, sagt sie.

Heute bei „Weihnachten in Familie“ besteht wieder die Gelegenheit, dass die Generationen zusammen agieren. „Das ist ja im Grundsatz so angedacht, dass ganze Familien gemeinsam ein paar besinnliche Stunden miteinander verbringen“, ergänzt Marina Baumann, die für die städtischen Seniorenclubs in Altenburg Südost sowie in Nord im Bürgerzentrum Verantwortung trägt. Gemeinsame Feste im Sommer wie im Herbst sind ja bereits zur Tradition geworden. „Wenngleich das im Herbst quasi ins Wasser fiel, weil die Freifläche vor beiden Einrichtungen derart verschlammt war, dass sie für Stände und ähnliches nicht nutzbar war. „So ein intakter und hergerichteter Platz wäre für uns schon eine große Hilfe. Als Treff bei gemeinsamen Festen, aber auch für die jungen Leute zum bolzen und andere Aktivitäten“, meint Marina Baumann und erneuert damit quasi den Wunsch bei der Aktion „Ein Licht im Advent“, für einen ordentlich nutzbaren Platz zu sorgen.

Dieses Miteinander könnte nach Ansicht von Dorothea Poplutz auch noch viel weiter gehen. „Dieser Komplex Bürgerzentrum und Treff für junge Leute ist doch wie eine Art Schmelztiegel, in denen die Generationen nicht neben. sondern miteinander agieren können. Das ist im Übrigen auch das Wunderbare am Stadtteil Nord, dass sich hier alles auf vergleichsweise engem Raum findet. Das ist doch die große Chance“, so die überzeugte Nördlerin, in deren Büro sich sowohl Senioren wie auch junge Leute regelmäßig verirren.

Potenzial dafür ist auf jeden Fall da. „Warum soll es perspektivisch nicht auch Gesprächsrunden geben, in denen Senioren aus ihren Lebenserfahrungen berichten und die Jungen aus ihren. Da kann jeder von jedem etwas lernen. Und dabei könnte ein Beamer für Filme und ähnliches wertvolle Dienste leisten, alles noch aufwerten“, sagt Marina Baumann. Hinzu kommen die unzähligen Berührungspunkte, die es in einem Stadtteil, wie Altenburg-Nord ohnehin fast zwangsläufig gibt.

Von Jörg Wolf

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