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Altenburg Im Meeresbuffet wird Fisch aufgetischt
Region Altenburg Im Meeresbuffet wird Fisch aufgetischt
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18:10 17.08.2012

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Kabeljau, Seelachs, Forelle. Und Brathering, Matjes, Räucherlachs. Garnelen, Calamari und Thunfisch fehlen auch nicht. Getreu seinem Namen offeriert das Meeresbuffet eben nahezu alles, was die Ozeane dieser Welt zu bieten haben. "Unsere frische Fischpfanne ist super beliebt. Und unsere Fischsuppe gehört schon zu den Klassikern", sagt Achim Dathe, der das Restaurant vor sechs Jahren von seinem Großonkel und dessen Frau übernommen hat.

"Als er 60 war, hat er einen Nachfolger gesucht", erzählt Dathe, der zu dieser Zeit gerade die Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium treffen musste. Nach dem Gespräch mit seinem Onkel, der selbst keine Kinder hatte, war der Entschluss gefallen - für die Ausbildung zum Systemgastronomen, um später den Familienbetrieb zu übernehmen.

Den hatten Christa und Erhard Seidlitz zuvor seit der Wende aufgebaut. 1990 starteten sie mit einem Fischimbiss vis-à-vis, vier Jahre später begannen die Planung und der Umbau für das Haus an der Baderei. Das Ziel war allen Beteiligten klar: Fischgastronomie, wie sie eine große Schnellrestaurantkette praktiziert. 1995 eröffneten die beiden das Lokal, in dem sich noch heute alles ums Thema Meer dreht. Kutter, Fangnetze, Steuerrad und Fische sind im Raum verteilt. Rund 50 Menschen können innen essen, genauso viele Plätze gibt es im Außenbereich, der nach und nach umgestaltet wurde.

"Auch nach dem Wechsel sind wir uns treu geblieben", sagt Achim Dathe, der mit nahezu jugendlichen 24 Jahren die Geschäftsführung übernahm. "Das war schon eine Herausforderung", gesteht der heute 31-Jährige. "Aber vorher war ich bereits stellvertretender Storemanager bei einer Restaurantkette und hatte 30 Mitarbeiter unter mir." Im Meeresbuffet ist er nun für zehn Angestellte verantwortlich und mag die familiäre Atmosphäre des Lokals. "Es ist schön, wenn man ein gutes Verhältnis untereinander hat, und auch mit den Stammkunden komme ich gern ins Gespräch", sagt Dathe.

Zu den absoluten Verkaufsschlagern gehören die Brötchen mit Bismarckhering und Backfisch. Doch zusätzlich zum Standardprogramm, das übrigens Bockwurst, Spaghetti und Sülze für die Nichtfischesser beinhaltet, gibt es auch wechselnde Angebote. "Wir probieren, einmal im Monat das Sortiment zu ändern", sagt Dathe. "Unsere Stammkunden freuen sich dann bereits auf die jährlichen Höhepunkte, wie die Maischolle oder den Matjes im Juni." Daneben setzt Dathe mit Gerichten wie Lachsquiche auch ab und an ausgefallene Speisen auf die Karte.

Fast jeden Tag steht Achim Dathe noch selbst hinter Theke. "Die stressigste Zeit ist am Mittag", weiß er deshalb aus eigener Erfahrung. Denn dann müssen Stammkunden, Geschäftsleute und Touristen zügig bedient werden. "Unser Vorteil ist, dass die Leute nicht lange warten müssen." Deshalb hatte Dathe auch schon den einen oder anderen Stargast in seinem Restaurant, der noch fix eine Kleinigkeit essen wollte, bevor er Altenburg wieder verlässt. "Der Rennfahrer Heinz-Harald Frentzen war schon zweimal hier", berichtet er stolz. "Und vor kurzem kamen zwei taiwanesische Reisegruppen hierher. Wir haben Gäste aus aller Welt." Wenn die satt und zufrieden das Lokal verlassen, ist auch Dathe glücklich. Und gönnt sich gern einmal eine Spreewaldpfanne mit Seelachs, Gurken, Dill und Senf. "Die esse ich wirklich gern."Jenifer Hochhaus

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