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Im kostenfreien Internet durch die Altenburger Innenstadt

Digitales Altenburger Land Im kostenfreien Internet durch die Altenburger Innenstadt

Im Altenburger Stadtzentrum gibt es seit Ende November einen kostenfreien Internetzugang. Vereinzelt stellen Händler ihren Anschluss der Öffentlichkeit zur Verfügung. Für ein flächendeckendes W-Lan-Netz reicht das nicht. Freifunker-Initiativen wollen aber genau das.

Hotspot-Selbstversuch in Altenburg: OVZ-Volontär Mathias Schönknecht sucht mit seinem Smartphone am Kleinen Teich einen Hotspot.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Aus einer modernen Gesellschaft sind Smartphone, Tablet und Co kaum noch wegzudenken. Will man aber unterwegs Fotos mit den sozialen Netzwerken teilen oder sein Lieblingslied streamen und das eigene Datenguthaben schonen, hilft ein Internet-Hotspot – also Zonen, in denen sich Nutzer in kostenfreie Internetanschlüsse einwählen können. Primacom hat dies in Altenburg erkannt: Wer möchte, kann sich seit Ende November auf dem Markt und Weihnachtsmarkt mit einem öffentlichen W-Lan-Netz verbinden. Doch wo in der Stadt ist das außerdem möglich und wie werden die Hotspots bisher angenommen?

Drei Schritte bis zum kostenfreien Surfen

Zwei Antennen wurden am Dach des Altenburger Rathauses und auf der gegenüberliegenden Seite des Marktes installiert, um den Internetzugang auf dem gesamten Platz zu gewährleisten. „Die Hotspots erfreuen sich einer großen Beliebtheit“, berichtet Mario Gongolsky, Pressesprecher von Primacom. „Am ersten Dezembersamstag war der bislang verbindungsreichste Tag mit knapp 100 Sitzungen. „Die durchschnittliche Sitzungsdauer pro eingewählten Nutzer liege laut dem Telekommunikationsdienstleister bislang bei etwa 65 Minuten. Kunden von Primacom können nach Anmeldung unbegrenzt surfen, alle anderen zwei Stunden pro Tag.

Drei Schritte sind für den Zugang notwendig: Im Bereich des Marktplatzes kann der Primacom-Hotspot aus den vom Smartphone oder Tablet angezeigten W-Lan-Netzwerken ausgewählt werden. Beim Aufrufen einer Internetseite über den Browser erscheint dann automatisch die Portalseite für Primacom-Hotspots. Nach der Anmeldung wird ein Code per SMS gesendet. Primacom-Bestandskunden geben für die unbegrenzte Nutzung ihre Email-Zugangsdaten an. Danach heißt es Daten frei für den kostenlosen Internetzugang.

Wo gibt’s sonst noch freies W-Lan?

Neben diesem zentralen Zugang bieten vereinzelt Geschäfte ihren Internetzugang der Öffentlichkeit an. So auch das sich unmittelbar am Marktplatz befindende Backcafé Schäfers. Nach Einverständnis der allgemeinen Geschäftsbedingungen surft man zwei Stunden gratis.

Im McDonald’s an der B180 ist der Zugang ebenfalls mit zwei Handgriffen gelegt: Nutzer müssen sich nur mit dem angezeigtem Telekom-Hotspot verbinden, den Nutzungsbedingungen des Anbieters zustimmen und auf „Jetzt online gehen“ klicken.

Neben dem im Schnellrestaurant betreibt die Telekom mehrere Hotspots - vor allem um den Altenburg Markt, die ihren Kunden zur freien Verfügung stehen. Bei Registrierung mit den persönlichen Daten sind diese auch für andere Nutzer verfügbar.

Vodafone bietet seinen Kunden mit dem Homespot-Service die Möglichkeit, den eigenen Router als Hotspot einzusetzen. Nutzen: Wurde der Router einmal dazu freigegeben, kann im Gegenzug unterwegs an allen anderen Homespots ohne Zusatzkosten gesurft werden. Das private W-Lan-Netz ist dabei absolut sicher, weil es vom öffentlich zugänglichen Teil streng getrennt ist, verspricht der Anbieter. Auch die private Übertragungsgeschwindigkeit soll unverändert bleiben. Um die etwa 180 dafür freigegebenen Router in Altenburg zu finden, empfiehlt Vodafone seinen „ Hotspot-Finder“.

Freifunker wollen mehr

Fernab von Großkonzernen wollen Freifunker der Allgemeinheit den Zugang zu frei zugänglichen Netzwerken ermöglichen. In Thüringen und im gesamten Bundesgebiet haben sich dafür Freifunker-Initiativen gegründet, die freie Netze in Eigenregie aufbauen. Jeder Nutzer im Freifunk-Netz stellt dann seinen W-Lan-Router für den Datentransfer der anderen Teilnehmer zur Verfügung. Im Gegenzug können ebenfalls Texte, Musik und Filme über das interne Freifunk-Netz übertragen werden – ähnlich der Variante von Vodafone, doch ohne der Anbieterbeschränkung. „In Altenburg hatten wir auch schon mal Router am Netz, das ist aber leider wieder eingeschlafen“, erzählt Jörg Deckert von den Freifunkern Gera-Greiz. Prinzipiell sei es jederzeit in Altenburg wieder möglich, denn mitmachen kann bei den Freifunkern jeder. Und da verhält es sich wie überall: „Es muss sich nur jemand finden, der mitmacht“, ergänzt Deckert.

Von Mathias Schönknecht

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