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Altenburg Immobilien aus dem Altenburger Land erzielen bei Auktion Spitzenpreise
Region Altenburg Immobilien aus dem Altenburger Land erzielen bei Auktion Spitzenpreise
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16:58 30.11.2015
Größte Steigerung: Die Häuser in der Altenburger Johannisvorstand 10 und 11 gingen für 47.000 Euro weg – 4,7-mal mehr als das Startgebot.  Quelle: Mario Jahn
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Altenburg/Leipzig

 Es ist eine Traumquote: Bei der Winterauktion der Sächsischen Grundstücksauktionen AG (SAG) haben alle elf aus dem Altenburger Land angebotenen Immobilien neue Eigentümer gefunden. Dabei erzielten die teilweise prominenten Gebäude am Sonnabend in Leipzig zudem Spitzenpreise. Am meisten brachte mit 60.000 Euro ein Wohn- und Geschäftshaus im Altenburger Ortsteil Ehrenberg ein. Allerdings ging es für das Startgebot weg. Weit höhere Steigerungsraten erzielten weitere Wohn- und Geschäftshäuser in Altenburg und Dobitschen, aber auch das Halbe Schloss in Langenleuba-Niederhain und der Bahnhof Treben-Lehma.

 Mit 5000 Euro wurde im Leipziger nh-Hotel am Messegelände das denkmalgeschützte Herrenhaus, das mitten im Niederhainer Ortskern steht, aufgerufen. Da sich bereits im Vorfeld einige Interessenten gefunden hatten, war es wenig verwunderlich, dass ein Wettbieten um die einstige mittelalterliche Wasserburg entstand, die zwischen 1707 und 1711 zu einem barocken Ritterschloss umgebaut wurde. Der Interessenten-Eifer um das Schloss, was seinen Beinamen bekam, weil 1838 sein Südflügel abgerissen wurde, endete erst bei 22.000 Euro.

Diese Steigerungsrate vom fast viereinhalbfachen des Startgebots übertrafen nur noch zwei im Paket von der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG) Altenburg angebotene Wohn- und Geschäftshäuser in der Johannisvorstadt 11 und 12. Für die teilweise vermieteten Gründerzeithäuser gegenüber des Goldenen Pfluges begann das Bieten bei 10.000 Euro und endete bei 47.000 Euro. Nicht ganz so viel, aber auch noch ordentlich waren die 41.000 Euro für ein SWG-Mehrfamilienhaus (Startgebot: 10.000 Euro) in der Altenburger Hempelstraße 10, das – bis auf eine Wohnung – leer steht. Gerade einmal 2000 Euro mehr als das Anfangsgebot von 25.000 Euro gab es für eine SWG-Villa in der Fabrikstraße 6.

Mehr als verdoppelt haben sich die Startgebote vom Bahnhof Treben-Lehma und von einem Wohn- und Geschäftshaus in der Straße der Einheit 1 in Dobitschen. Das von der Deutschen Bahn ins Rennen geworfene und nur im Erdgeschoss von ihr selbst genutzte Gebäude an der Strecke nach Leipzig ging von 5000 Euro auf 12.500 Euro rauf. Trotz teilweisen Schimmelbefalls fand das Haus, in dem sich der Einkaufsmarkt in Dobitschen befindet, für 37.000 Euro einen Käufer. Gestartet war es bei 15.000 Euro.

Insgesamt wurden für die elf Grundstücke und Immobilien aus dem Altenburger Land von der SAG 164.500 Euro Startgebote aufgerufen. Diese verdoppelten sich während der Auktion fast auf 304.000 Euro. Die nächste SAG-Auktionen finden vom 26. Februar bis 1. März in Leipzig und Dresden statt. Immobilien können dafür bis 15. Januar eingereicht werden

Von Thomas Haegeler

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