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Altenburg In Langenleuba-Niederhain gibt es vier nagelneue Brücken
Region Altenburg In Langenleuba-Niederhain gibt es vier nagelneue Brücken
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18:00 13.12.2017
Carsten Helbig (links) und Hartmut Sander geben die neugebauten Brücken in Neuenmörbitz für den Verkehr frei.
Neuenmörbitz/Langenleuba-Niederhain

Was lange währt, wird gut. Das trifft ganz offensichtlich auch auf die Brückenbauvorhaben in der Gemeinde Langenleuba-Niederhain zu. Für knapp eine Million Euro wurden im Laufe dieses Jahres vier Bachquerungen, drei im Ortsteil Neuenmörbitz und eine an Niederhains Peniger Straße, komplett neu errichtet. Am Mittwoch weihte Bürgermeister Carsten Helbig (SPD) die fertigen Bauwerke offiziell ein und gab sie für den Verkehr frei.

Das Hochwasser 2013 hatte den damals bereits in die Jahre gekommen Brücken den Rest gegeben. Durch die Fluten waren an den Ziegelbogenbrücken teilweise fast die Hälfte der Mauersteine wegrissen worden. Deshalb stand schon 2014 für die Kommune fest: Die Übergänge müssen ersetzt werden. Finanziert wurde das Vorhaben hauptsächlich mit Mitteln aus dem Wiederaufbauprogramm des Bundes zur Beseitigung der Hochwasserschäden. Die Gemeinde Langenleuba-Niederhain musste unterm Strich lediglich eigene Gelder in Höhe von nicht ganz 20 000 Euro beisteuern.

„Wir können stolz sein, dass sowohl die Kosten als auch die Bauzeit im geplanten Rahmen geblieben sind“, erklärte der Bürgermeister. Bevor er stellvertretend für alle Brücken mit Architekt Hartmut Sander das Band an der zuletzt fertig gewordenen Brücke in Neuenmörbitz durchschnitt, erinnerte er an einzelne Etappen der vergangenen Jahre. So verging das Jahr 2015 mit dem Vorbereiten und Abschließen von Verträgen mit Grundstückseigentümern. „Das war für die Baugenehmigung nötig, weil der Gemeinde nicht alles Land gehört“, erläuterte Helbig und fügte an, dass er bisweilen langwierige Verhandlungen führen musste. Das Vorjahr wurde dann gebraucht, um mit dem Fördermittelgeber übereinzukommen und das Ausschreibungsverfahren abzuschließen.

Bei der Submission im November 2016 erhielt dann ein Erfurter Ingenieurbüro den Zuschlag für die Projektierung, Baufachleute aus Weimar wurden mit der Baugrunduntersuchung beauftragt und Ingenieure aus Klosterlausitz erstellten die hydraulischen Berechnungen. Den Brückenbau übernahmen Firmen aus Böhlen und Neukirchen. Allen Beteiligten bescheinigte Helbig gute Arbeit. „Gerade in Neuenmörbitz war es auch nicht einfach, weil hier immer eine Brücke offenbleiben musste, damit die Bürger auf ihre Grundstücke kommen.“

Mit den neuen Brücken sind die schlimmsten Hochwasserschäden beseitigt. Nun folgen noch Bachbettsanierungen. Deren Planung soll jetzt beginnen.

Von Jörg Reuter

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