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Altenburg In Wintersdorf waren die Narren los
Region Altenburg In Wintersdorf waren die Narren los
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17:00 12.02.2018
Sorgte beim Wintersdorfer Fasching für ausgelassene Stimmung im Saal: das Männerballett. Quelle: Anke Eberhardt
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Wintersdorf

Unter dem Motto: „29 Jahre Zoo in Wengschdorf“ beendete der WFC am Sonnabend sein Veranstaltungsmarathon mit dem zweiten großen Faschingsabend, der schon seit Monaten ausverkauft war. Das närrische Publikum erlebte dabei in allen Veranstaltungen ein kunterbuntes Durcheinander von allerlei Lebewesen, egal ob Flucht- oder Beutetier, ob Freund oder Feind.

Im friedvollen Nebeneinander sahen die Gäste die Garde- und später die Showtänze der drei Tanzgruppen der Kinder und Jugendlichen, die Premiere von Ziege Lilo, das Ehepaar Schwertfeger, im See tanzende Schwäne und allerlei tierische und andere Sketche. Das spätere Remake der Kelly Familie fand ebenso begeisterten Zuspruch wie das Burlesque- tanzende Männerballett.

Als Felix Quaas, der neue Mann am Musikpult, die Textsicherheit des Wintersdorfer Publikums überprüfen wollte, war es schon faszinierend, mit welchem Herzblut alle Gäste mitsangen. Und während das verführerisch anmutende Männerballett nicht nur die Frauen zu Höchstleistungen der Klatsch- und Lachmuskeln brachte, mussten die „Tänzerinnen“ auf dem Parkett auf das Minimum zusammenrutschen, da es außer dem vollen Saal auch Zuwachs im Männerbereich gab. Beide konnten erst nach einigen Zugaben von der Bühne.

Als die Frauen dann noch die Hymne auf ihre Cellulite sangen, fand sich dann so manches Lebewesen eigentlich auch normal gebaut. Kontrolliert wurde der Wengschdorfer Zoo auch von einigen Uniformträgern und natürlich auch von vielen Tierpflegern mit oder ohne Besen. Sogar ein Vertreter vom Streichelzoo Buxtehude konnte begrüßt werden. Peter Grunert, Arzt und Unterstützer des WFC, stellte mit einem lachenden Auge fest: „Das ist alles mein Zoo!“

Die Mitglieder des WFC bedankten sich zwischen den Programmpunkten bei den anwesenden Unterstützern mit dem Jahresorden und zeichneten spontan eine Ente, Sandra Dubielczyk als bunten Paradiesvogel und das Biest mit seiner Schönen mit den besten selbstgeschneiderten Kostümen aus.

Dass der Verein krankheitsbedingt improvisieren musste, wurde vom Publikum kaum wahrgenommen. Zusammenfassend stellte Vereinspräsident Andreas Quaas fest, dass die Gästezahl beim Rentner- und Kinderfasching dieses Jahr Luft nach oben hatte, aber das Programm von allen begeistert aufgenommen wurde und es den Narren auch dieses Jahr gelungen ist, den Zuschauern Spaß, Abwechslung und allerlei Narretei zu bieten.

Von Anke Eberhardt

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