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Altenburg In der Fußball-Kreisliga straucheln die Favoriten SG Motor/Lok und FSV Meuselwitz
Region Altenburg In der Fußball-Kreisliga straucheln die Favoriten SG Motor/Lok und FSV Meuselwitz
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20:24 29.10.2013
Hier kann der Meuselwitzer Rico Schneider (M.) noch per Kopf klären. In Halbzeit zwei brechen die Schmöllner aber den Widerstand des FSV und gewinnen 4:1. Quelle: Mario Jahn

Dank eines 1:0 über Nöbdenitz II erklomm der FC Altenburg den zweiten Rang. Dafür unterlag Schlusslicht Starkenberg Favorit Bad Köstritz nur knapp und Weißbach düpierte Windischleuba.

Die SG Motor/Lok Altenburg II vergab beim 1:2 (0:1) gegen Einheit zu viele Chancen. Der Gast ging durch Kakolewski in Front. Danach kamen die Hausherren besser in Tritt. Nach der Pause setzte Motor/Lok sein Offensivspiel fort, glich durch Ast aus. Die SG hatte weiterhin mehr Spielanteile, traf aber durch Vollak und Sänger nicht. Das sollte sich rächen. Als Sänger (90.) nochmals scheiterte, konterte Einheit und erzielte durch Wich den Siegtreffer.

Wesentlich deutlicher unterlag der FSV Meuselwitz zu Hause gegen die SG Schmölln II. 1:4 (1:1) stand es am Ende. Der FSV agierte zu nervös, Schmölln kam immer wieder gefährlich nach vorn. In der 26. Minute erzielte Dehnert die Gäste-Führung, die Sparbrod umgehend ausglich. Rezan (42.) vergab für die Gäste noch eine Riesenchance. Nach der Pause wirkte der Gastgeber hilflos, leistete sich viele Fehlpässe. So konnte Schmölln das Spiel diktieren. Wenzel (77./83.) brachte die SG auf die Siegerstraße. Darwish (88.) machte den Erfolg perfekt, der auch verdient war.

In einem umkämpften Spiel sicherte sich der FC Altenburg gegen Traktor Nöbdenitz II eine knappes 1:0 (0:0). Kurz vor der Pause vergab der FC eine 100-prozentige Chance. Pech hatte der Gastgeber nach dem Seitenwechsel bei einem Strafstoß, den der Keeper parierte. Auch der Pfosten war danach im Weg. In der 77. Minute machte Wirth das goldene Tor. Danach hatte Nöbdenitz sogar noch eine Ausgleichschance.

Ähnlich eng ging es beim 2:1 (1:1) des Tabellenführers SG Bad Köstritz gegen den Letzten, die SG Starkenberg, zu. Mit einem Strafstoß brachte Leipnitz die Gäste beim Favoriten in Front. Nach 24 Minuten glich Gröst aus. Er nutzte einen Abwehrfehler. Dann war die Partie offen. Es sah nach einem bemerkenswerten Remis der Starkenberger aus. Aber in der 90. Minute zeigte der Referee auf den Punkt. Kanzler verwandelte zum äußerst glücklichen Köstritzer Sieg.

Schwer tat sich ebenfalls der SV Ehrenhain II bei seinem 3:1 (0:0)-Erfolg gegen Großenstein. Die Gäste bestimmten vor der Pause die Partie. Ihr Manko war aber, dass sie keine Tore erzielten. Kurz vor dem Seitenwechsel steigerte sich Ehrenhain, setzte das auch nach dem Wiederanpfiff fort. Ein Doppelschlag von Brieger und Köhler führte zum 2:0. Doch Großenstein gab nicht auf, zumal Ehrenhain infolge gelb-roter Karte in Unterzahl spielte. So verkürzte Kropfelder auf 2:1. Als Döring (88.) gelegt wurde, verwandelte Barthel eiskalt zum 3:1.

Eine bittere 1:4 (1:1)-Packung kassierte der TSV Windischleuba daheim gegen den Weißbacher SV. Nach kurzem Abtasten erzielte Pfefferkorn (6.) mit einem Distanzschuss aus 23 Metern die Führung. Schwenk glich aus (21.). Ab der 40. Minute musste Weißbach nach roter Karte in Unterzahl spielen. Windischleuba wurde dadurch immer offensiver. Die Gäste konterten aber clever. Nach einer Ecke (64.) gelang Clauß die Führung, die Schwenk (76.) auf 1:3 ausbaute. Clauß besiegelte dann die TSV-Niederlage endgültig (85.).

Durch eine schwache Leistung in Halbzeit zwei unterlag der SV Löbichau bei Wismut Gera II mit 2:3 (2:1). Dabei starteten die Gäste besser, führten durch Zapp (25.) und Siebert (28.). Gasparjan (30.) gelang der Anschluss. Unverständlich, warum Löbichau nach der Pause nachließ. Damit wurde Wismut regelrecht aufgebaut. Behnisch (54.) glich aus, Otto (85.) erzielte sogar den Siegtreffer.

Eintracht Ponitz bot gegen Gera-Leumnitz seine schwächste Saisonvorstellung und unterlag 0:3 (0:2). Libéra (38./42.) legte zur Pausenführung vor. Ponitz kam auch nach dem Seitenwechsel nicht zum Zug. Die Gäste vergaben noch einen Strafstoß. In der 66. Minute verwandelte Biedermann einen Elfmeter zum 0:3.

Reinhard Weber

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