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Altenburg Industrie im Altenburger Land verteidigt Mittelfeldplatz
Region Altenburg Industrie im Altenburger Land verteidigt Mittelfeldplatz
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04:27 23.06.2017
Die Industrieunternehmen im Altenburger Land konnten 2016 ihren Umsatz steigern. Quelle: dpa
Altenburg/Erfurt

Die Industrie im Altenburger Land befindet sich wieder im Aufwind. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik (TLS) nun mitteilte, beschäftigten die Betriebe aus Bergbau und verarbeitendem Gewerbe über 50 Mitarbeiter im abgelaufenen Jahr mehr Menschen und steigerten auch ihren Umsatz deutlich. Demnach stieg die Zahl der Beschäftigten 2016 in den Industriebetrieben des Kreises im Vorjahresvergleich um 121 oder 2,2 Prozent auf nunmehr 5647. Darüber hinaus setzte man im gleichen Zeitraum knapp 60 Millionen Euro oder 5,4 Prozent mehr um als noch 2015. Mit einem Umsatz von fast 1,17 Milliarden Euro belegte man in Thüringen Platz zehn von 23 Kreisen und kreisfreien Städten.

Damit erreichte man fast wieder das Rekordniveau des Jahres 2012, als 1,18 Milliarden Euro umgesetzt wurden. Zudem verteidigte die hiesige Industrie erfolgreich ihren Mittelfeldplatz des Vorjahres, auch wenn der Abstand zum Elftplatzierten Sömmerda etwas schwand. Alle dahinter liegenden Kreise und kreisfreien Städte blieben umsatztechnisch unter der Schallmauer von einer Milliarde Euro. Der Abstand des Altenburger Landes zum zehnten Platz, den die Stadt Jena innehat, beträgt aber auch schon fast eine halbe Milliarde Euro Umsatz. Der seit 2011 beim Industrieumsatz in Thüringen an der Spitze liegende Ilm-Kreis knackte trotz Einbußen von 181 Millionen Euro im Vorjahr erneut die Marke von 2,5 Milliarde Euro.

Mit 31 Industriebetrieben über 50 Mitarbeitern liegt das Altenburger Land leicht unter dem Thüringer Schnitt von knapp 37. Zumal es 2016 im Vorjahresvergleich im hiesigen Kreis gleich zwei Betriebe weniger gab. Umso bemerkenswerter ist aber die trotzdem gestiegene Mitarbeiterzahl, die mit 5647 dennoch klar unter dem Landesschnitt von 6191 liegt. Im Schnitt arbeiten pro Betrieb 180 Menschen in der Industrie des Altenburger Landes. Während man beim Umsatz nur leicht unter dem Landesschnitt liegt, hinkt man beim Export deutlich hinterher. Während Industrieunternehmen aus dem Freistaat durchschnittlich ein Drittel ihres Geschäftes im Ausland machen, machen die hiesigen Firmen nur ein Fünftel außerhalb Deutschlands. Das entspricht eine Exportquote von exakt 20 Prozent, die jedoch nur 2014 und 2015 mit 20,3 beziehungsweise 21,8 Prozent höher lag.

Von Thomas Haegeler

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