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Altenburg Interview mit Patrick Lindner: „Ich freue mich auf mein Altenburger Publikum“
Region Altenburg Interview mit Patrick Lindner: „Ich freue mich auf mein Altenburger Publikum“
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16:31 22.11.2015
Auch Patrick Lindner wird in Altenburg dabei sein.  Quelle: Agentur
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Altenburg

 Gemeinsam mit dem Sänger und Schauspieler Patrick Lindner, dem Traumpaar Judith & Mel, der Jodel-Königin Angela Wiedl und den barfuß auftretenden Schäfern kann man am Sonntag, dem 6. Dezember, „Sternstunden der Weihnachtszeit“ erleben. Im Goldenen Pflug in Altenburg sind die Künstler ab 16 Uhr live zu erleben. Wir sprachen mit Patrick Lindner über die Show, über Altenburg und eine „heile Welt“.

Was stecken Sie Ihrem Publikum am Nikolaustag in den Stiefel, worauf dürfen sich die Zuschauer musikalisch freuen?

Auf ein wunderschönes Weihnachtsprogramm. Im ersten Teil wird jeder Künstler seine beliebtesten und erfolgreichsten Titel präsentieren. Ich glaube, das erwarten die Fans einfach. Aber auch neue Produktionen dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Und im zweiten Teil geht es dann richtig weihnachtlich zu. Wir werden viele wunderbare Lieder gemeinsam mit dem Publikum singen. Wir wollen die Leute auf das Fest einstimmen. Sie sollen ein Wohlgefühl mit nach Hause nehmen.

Sie persönlich sind nicht zum ersten mal in Altenburg, es ist nicht Ihr erstes Konzert. Haben Sie von der Skatstadt schon mehr gesehen als nur die Auftrittshalle?

Leider nein, muss ich gestehen. Wenn wir zu Konzerten unterwegs sind, sitzt uns meist die Zeit im Nacken. Oft müssen wir gleich nach der Show abreisen, weil der nächste Auftrittsort wartet. Wenn uns aber gerade in der Vorweihnachtszeit etwas Muse bleibt, gehe ich gern auf die Weihnachtsmärkte der jeweiligen Städte, denn es ist überall ein anderes Flair. Den Altenburger kenne ich noch nicht, vielleicht schaffe ich es ja in diesem Jahr.

Mit den „Sternstunden der Weihnachtszeit“ bieten Sie den Gästen Ihrer Show eine schöne heile Welt. Ist es richtig und wichtig, dass die Leute gerade in solchen Zeiten wie jetzt diese heile Welt – mit Verlaub – „vorgegaukelt“ bekommen, oder fühlen Sie sich angesichts von Terror und Bedrohung mit solch einem Programm selbst nicht wohl in Ihrer Haut?

Ich weiß, diese „Heile Welt“-Sache wird unserer Musikrichtung gern nachgesagt. Aber wir stellen häufig fest, dass Menschen sich nach diesem Wohlgefühl sehnen. Es werden unglaublich viele, grausame Bilder in Medien veröffentlicht, da ist es nötig, auch wieder die schönen Seiten des Lebens zu zeigen. Wir wollen mit unserem Publikum einen schönen Nachmittag verbringen und gerade mit Blick auf das Weltgeschehen Zuversicht verbreiten. Das erwarten die Leute von uns. Ein bisschen heile Welt braucht jeder.

 Interview: Ellen Paul

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