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Altenburg Jobcenter zieht erste Bilanz
Region Altenburg Jobcenter zieht erste Bilanz
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11:26 21.05.2012
Altenburg

"Der Start der gemeinsamen Zusammenarbeit lief nicht ganz so reibungslos, wie wir uns dies gewünscht hätten, aber ohne große Probleme, die sich auf unsere Kunden hätten auswirken können", wird Praetz in einer Presseerklärung des Jobcenters zitiert. 159 Mitarbeiter, davon 135 aus der Arbeitsagentur und 24 kommunale Mitarbeiter, mussten sich in den neuen Aufgabengebieten finden und viel dazu lernen. Umfangreiche Schulungen seien notwendig gewesen. Vor allem der Umstieg auf neue IT-Programme habe für die Mitarbeiter eine große Herausforderung dargestellt. Dazu kam, dass die Kundentermine im Leistungsbereich stark stiegen. Die Kunden spürten eine Unsicherheit, bezogen auf die neue Organisationsform und die Zuständigkeit. Im Vordergrund habe immer die Frage gestanden: Werde ich meine Leistungen pünktlich bekommen, um für mich und meine Familie den Lebensunterhalt sichern zu können?, heißt es in dem Text weiter.

Der hohen Motivation und des großen Fleißes der Mitarbeiter sei es zu verdanken, dass existenzsichernde Leistungen pünktlich ausgezahlt werden konnten. Insgesamt wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt 4361 Weiterbewilligungsanträge und 30 595 Poststücke bearbeitet. In circa 6500 Bedarfsgemeinschaften wurden Leistungen zusammengeführt, deren Auszahlung vorher durch das Landratsamt und der Arbeitsagentur getrennt vorgenommen wurden. Weiterhin wurden durch das Jobcenter 3700 kommunale Forderungen übernommen. Dies bedeute, dass alle Schuldner schriftlich über die neue Zuständigkeit informiert werden mussten, so das Jobcenter.

Waren im Januar noch 4449 Männer und Frauen in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet, sind es im April 380 weniger. Erfolge seien auch bei einzelnen Personengruppen zu erkennen, um die sich Fallmanager besonders intensiv kümmerten. So verringerte sich die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Januar bei schwerbehinderten Menschen um 14,3 Prozent, bei Älteren über 50-Jährigen um 10,7 Prozent, die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank um 5,4 Prozent.

Auch wenn es bei diesen Menschen nicht immer gleich mit einer Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt geklappt habe, so seien aber Möglichkeiten über Arbeitsgelegenheiten, Bildungs- oder Trainingsmaßnahmen bei einem Arbeitgeber erste Schritte um einen Weg aus der Arbeitslosigkeit zu finden.

"An diesen positiven Ergebnissen wollen wir 2012 weiter arbeiten", so Heike Praetz "Diese sind für uns Ansporn, denn sie zeigen, dass wir in der gemeinsamen Einrichtung des Landkreises und der Arbeitsagentur einen richtigen Weg gehen!"

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