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Altenburg Johannisgraben bekommt Fußwege und verliert Waschbretteffekt
Region Altenburg Johannisgraben bekommt Fußwege und verliert Waschbretteffekt
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12:11 05.05.2018
Mit der Verlegung der Gehwegplatten – hier durch René Wähler – wird die Sanierung des Altenburger Johannisgrabens in den nächsten Wochen abgeschlossen. Quelle: Ronny Seifarth
Altenburg

Im Altenburger Johannisgraben laufen die Arbeiten zur Fertigstellung der Gehwege. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, werden zunächst die neuen Platten auf der westlichen Seite zwischen der Theo-Neubauer-Straße und der Schmöllnschen Vorstadt verlegt. Überdies werden in dem Bereich die Parkflächen gepflastert. Das soll bis Mitte Mai geschafft sein. Anschließend wird auf derselben Seite der Gehweg in Richtung Johannisvorstadt gebaut, dann wechseln die Arbeiten die Straßenseite und es folgt der Gehwegabschnitt von der Johannisvorstadt bis zur Schmöllnschen Vorstadt. Dass die Fußwege erst jetzt fertig werden, hängt mit Lieferproblemen bei den dafür nötigen Steinen zusammen.

Zwischenzeitlich, während die Fertigstellung der Gehwege läuft, soll die Fahrbahneinengung in der Schmöllnschen Vorstadt zurückgebaut werden. Dies geschieht mit dem Ziel, im Johannisgraben Zweirichtungsverkehr zu ermöglichen. Bislang ist das aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Denn noch ist die Fahrbahn im Bereich Schmöllnsche Vorstadt, Abzweig Langengasse zu schmal. Wenn der Rückbau erfolgt ist, kann der Verkehr aus dem Johannisgraben in Richtung Puschkinstraße gefahrlos mit dem Gegenverkehr der Schmöllnschen Vorstadt vereinbart werden.

Nach dem grundhaften Ausbau des Johannisgrabens war auf der westlichen Fahrbahnseite ein so genannter „Waschbretteffekt“ eingetreten (die OVZ berichtete). Die Beseitigung dieser Unebenheiten will die Baufirma auf eigene Kosten Anfang Juni vornehmen, die Fahrbahn muss während dieser Maßnahme nur halbseitig gesperrt werden.

Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) ist über das sich abzeichnende Ende der Maßnahme erleichtert. „Mit den Restarbeiten zur Fertigstellung in den kommenden zweieinhalb Monaten wird diese wichtige innerstädtische Hauptverkehrsstraße als Fortsetzung der umfassenden Straßenausbaumaßnahmen im Stadtzentrum erheblich aufgewertet und somit vor allen Dingen für Touristen erlebenswert.“ Und weiter: „Nach Freigabe für den Zweirichtungsverkehr wird sich die Baumaßnahme darüber hinaus positiv auf die innerstädtische Erschließung auswirken und vor allem für den Einzelhandel eine merkliche Verbesserung mit sich bringen“, so das Stadtoberhaupt.

Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die skizzierten Arbeiten Mitte Juli abgeschlossen werden, so dass dann die Freigabe für den Zweirichtungsverkehr erfolgen kann. Teil des komplexen Vorhabens sind schließlich die Ersatzpflanzungen. Sie sollen in diesen Tagen auf dem Grundstück Schmöllnsche Straße 17 und im Bereich der Grünanlage an der Theo-Neubauer-Straße stattfinden. An der Schmöllnschen Straße sollen unter anderem zwei Pyramideneichen gepflanzt werden, an der Neubauer-Straße zwei Winterlinden.

Von OVZ

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