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Jürgen Ronneburger tritt als Chef der Neuen Energie Schmölln zurück

Personalie Jürgen Ronneburger tritt als Chef der Neuen Energie Schmölln zurück

Jürgen Ronneburger ist als Geschäftsführer der Neuen Energie Schmölln zurückgetreten. Der CDU-Kommunalpolitiker begründete diesen Schritt unter anderem mit massiver Medien-Kritik, unter anderem auch am Freizeitbad Tatami, das von den Stadtwerken betrieben wird, deren Chef Ronneburger ebenso ist. Die Neue Energie betreibt eine umstrittene Biogas-Anlage.

Neue Energie in Schmölln.

Quelle: Mario Jahn

Schmölln. Der Streit um die umstrittenste Gesellschaft mit kommunaler Beteiligung in Schmölln hat zu einer personellen Konsequenz geführt: Jürgen Ronneburger ist als Chef der Neuen Energie zurückgetreten. Der 60-Jährige, der auch Vizechef der CDU-Kreistagsfraktion ist, kündigte seinen Schritt auf einer Aufsichtsratssitzung der GmbH zu Beginn der Woche an. Dort war es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen ihm und Bürgermeister Sven Schrade (SPD) gekommen.

In einer Rund-Mail an die Aufsichtsratsmitglieder teilte Ronneburger anschließend die Gründe für seinen Rücktritt mit: „Bereits seit Jahren war ich in der hiesigen Presse teils heftiger Kritik ausgesetzt“, heißt es dort. Bei der – auch von der OVZ aufgegriffenen – Thematik der reduzierten Öffnungszeiten im Bad wegen personeller Probleme sei das ertragbare Maß überschritten worden. Auch bei der Biogas-Anlage sei ein äußerst negatives Bild der Stadtwerke dargestellt worden, erklärte Ronneburger.

Gesellschafter der Neuen Energie sind die Agrarprodukte Schmölln, die VR-Bank und die Stadtwerke. Die GmbH betreibt eine Biogas-Anlage, die Teile der Stadt seit Jahren mit Gestank überzieht. Selbst massive Kritik daran hatten bislang die Gesellschafter und auch Ronneburger selbst so gut wie nicht beeindruckt. Der Kommunalpolitiker ist auch Geschäftsführer der Stadtwerke, hat dafür noch einen Vertrag bis Ende Februar 2017. Eine Verlängerung gilt als äußerst fraglich.

Von Jens Rosenkranz

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