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Altenburg Junge Filmemacher entdecken die Region
Region Altenburg Junge Filmemacher entdecken die Region
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00:47 25.07.2015
Anton, Sophie-Marie, Marius und Lisa erkunden zusammen mit Kameras und Aufnahmegeräten die Gegend um Schwanditz und machen einen Film daraus. Quelle: Mario Jahn
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Göpfersdorf

Er war einer der ersten, der sich vor die Kamera der Filmkids stellte. Die Mädchen und Jungen, die unter Anleitung von professionellen Filmemachern und auf Initiative des Vereins Landcineasten alljährlich in den Ferien ein Video drehen, haben nämlich ein neues Anliegen: "Schöne Geschichten" heißt das Multimedia-Projekt, bei dem sie künftig Menschen und Orte des Altenburger Landes in kurzen Imagefilmen vorstellen wollen.

Die Idee dafür wurde ursprünglich im Rahmen der Bewerbung für das Modellvorhaben Land(auf)schwung von den Landcineasten entwickelt (die OVZ berichtete). "Auch wenn es mit der Förderung nicht geklappt hat, machen wir trotzdem weiter", sagt Vereinsvorsitzender Klaus Hiller nun. Denn dem Verein ist daran gelegen, dass sich die Kinder regelmäßig mit Kamera und Ton beschäftigen und die Region, in der sie leben, besser kennenlernen. "Sie sollen dabei auch merken, dass man nicht in die Großstadt fahren muss, um etwas Besonderes zu erleben, sondern dass es auch hier viel Spannendes zu entdecken gibt", sagt Claudia Weingart.

Die Projektleiterin arbeitet normalerweise bei einer Berliner Produktionsfirma, die Kampagnen für große Unternehmen realisiert, und vermittelt nun das Handwerk des Filmemachens an die Kinder. "Viele von ihnen haben jetzt in den Ferien zum vierten Mal am Filmworkshop teilgenommen und sind schon ein eingespieltes Team", bemerkt Weingart. Viel zu lernen gibt es für die Zehn- bis 14-Jährigen dennoch, da es zum ersten Mal nicht um fiktive Inhalte geht: "Sie lernen, Geschichten zu erzählen und sich ein Thema selbst zu erarbeiten." Zudem würden auch die Technik und Grundregeln des Filmens vermittelt sowie das Handwerk des Interviewens.

An einem Wochenende im Juni und in der ersten Ferienwoche sind die ersten eineinhalb- bis dreiminütigen Filme entstanden. Dabei waren die Kinder und Jugendlichen unter anderem beim Göpfersdorfer Bürgermeister und einem Bauern, im Quellenhof, an der Bockwindmühle Lumpzig und im Marionettentheater Engertsdorf. "Umso mehr sie die Themen selbst mitentwickeln können, umso mehr Spaß macht es ihnen auch", sagt Weingart. Deshalb sollen die Kinder bei den nächsten Workshops auch verstärkt eigene Vorschläge für die vorgestellten Orte und Plätze einbringen.

Wann die nächsten Drehtage stattfinden, steht noch nicht fest. Angedacht ist laut Hiller, einmal im Monat gemeinsam an Filmen zu arbeiten. Bezüglich der Ausstrahlung erhofft er sich eine Zusammenarbeit mit TV Altenburg und dem offenen Kanal Gera, zudem ist eine Verbreitung im Internet angedacht. Allerdings steht auch die Finanzierung für das Projekt noch nicht ganz. "Daran arbeiten wir noch", sagt Hiller.

Jenifer Hochhaus

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