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Altenburg Junge Sänger zeigen, was sie drauf haben / Beim Musikschul-Sonderkonzert 4200 Euro an Hospiz-Verein übergeben
Region Altenburg Junge Sänger zeigen, was sie drauf haben / Beim Musikschul-Sonderkonzert 4200 Euro an Hospiz-Verein übergeben
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23:45 11.10.2012

Von Felix Friedrich

Dementsprechend breit war das Repertoire gefächert, das vom schlichten Volkslied über das Kunstlied bis hin zur Oper und zum Musical reichte. Insofern war für jeden Hörer etwas dabei, und der Bogen spannte sich vom kleinsten Sänger Julian Fiebig bis zu Klaus Malle, der zu den gestandenen Schülern dieser musischen Einrichtung gezählt werden kann.

Der Vorteil eines derartigen Sonderkonzertes liegt klar auf der Hand: Für alle Beteiligten ist es eine besondere Ehre, gerade in diesem Konzert mitwirken zu können. Dem Publikum hingegen wird anschaulich vorgeführt, auf welchem Leistungsstand sich die Gesangsausbildung im Moment befindet. Trotz unverkennbaren Lampenfiebers zeigten alle jungen Sängerinnen und Sänger, was in ihnen steckt und was vielleicht einmal aus ihnen werden könnte.

Mit Liedern von Schumann, Reinecke, Mendelssohn Bartholdy oder Dedekind warteten Charlotte Liebsch, Lena Braun, Carolin Woitke, Melissa Klefas, Lukas Kunze und Doreen Markus auf. Felix Loschinski, der inzwischen schon zu den profilierten Gesangsschülern zählt, bot mit schöner Stimme die tragisch-komische Kanarienvogelkantate von Georg Philipp Telemann dar, begleitet vom Lehrer-Streichquartett der Musikschule. Dem Musical hatten sich Linda Petzold, Peggy Winkler und Luisa Quaas gewidmet.

Zu den Höhepunkten des Konzertes zählte ohne Zweifel der stimmgewaltige und mimisch perfekt gestaltete Showauftritt von Georg Günther mit bekannten Titeln von Kurt Weil, Mel Brooks und Jerry Hermann. Stürmischer Applaus des Publikums vor allem bei diesem wie auch bei dem nachfolgenden Stück war mehr als gerechtfertigt, denn Klaus Malle und Felix Loschinski hatten ihre Stimmen im bekannten Waschbrettduett aus Otto Nicolais Oper Die Lustigen Weiber von Windsor vereint. Mit hintergründigem Humor und vielsagender Mimik führten sie diese bekannte Opernszene vor. Damit war die begeisterte Stimmung im Saal nicht mehr zu bremsen.

Der stürmische Beifall galt natürlich ebenso allen Gesangsschülern sowie den umsichtigen Begleitern Anna Hermann, Nicolai Swiridoff, Odette Linke und vor allem der vielbeschäftigten Christiane Meier an Klavier und Cembalo. Nicht zu vergessen das Blockflötenquartett und der Chor, geleitet ebenfalls von Christiane Meier.

Am Ende dieses abwechslungsreichen Konzertes wurde von den Vorsitzenden der beiden Fördervereine der Musikschulen Altenburg und Schmölln, Rolf Sattler und Volker Pauli, an Jan Westphal vom Verein des St. Elisabeth-Hospiz der Betrag überreicht, den der Musikschulball im Juni als Gewinn erbrachte: die stattliche Summe von 4204,09 Euro.

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