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Junge Union kritisiert CDU-Abtrünnige: Rückgabe der Stadtrats-Mandate gefordert

Junge Union kritisiert CDU-Abtrünnige: Rückgabe der Stadtrats-Mandate gefordert

Mit heftiger Kritik hat die Junge Union (JU) auf den Parteiaustritt von fünf Mitgliedern der CDU-Fraktion um den früheren Fraktionschef Peter Müller (OVZ berichtete) reagiert.

Altenburg. Mit heftiger Kritik hat die Junge Union (JU) auf den Parteiaustritt von fünf Mitgliedern der CDU-Fraktion um den früheren Fraktionschef Peter Müller (OVZ berichtete) reagiert. Außerdem hatte Nicht-CDU-Mitglied Lily Schmidt die Fraktion verlassen.

 

Die Junge Union sei zutiefst enttäuscht von den sechs Stadtratsmitgliedern, heißt es in einer Pressemitteilung. "Alle im Kommunalwahlkampf ehrenamtlich tätigen Mitglieder der JU sehen sich persönlich getäuscht von den Abweichlern, da sie die Arbeitskraft und das inhaltliche Mitwirken der jungen Menschen gebraucht und nun durch ihren Austritt missbraucht haben." Deswegen forderte die Junge Union Altenburg alle sechs Stadtratsmitglieder und allen voran Peter Müller auf, ihre Mandate niederzulegen und die Enttäuschung über ihr Verhalten nicht noch größer werden zu lassen.

Neben dieser Täuschung stoße der Jungen Union die Polemik der letzten Tage auf. "Vor allem die über die Medien verbreiteten Lügen müssen an dieser Stelle richtiggestellt werden", heißt es in der Pressemitteilung. Das von Müller einigen JU-Mitgliedern vorgeworfene "Postenhaschen" entbehre jeglicher Grundlage und sei leicht zu widerlegen. So reiche ein Blick auf die Verteilung der Aufsichtsratsmandate, um zu erkennen, "dass die Müller hörigen Stadtratsmitglieder" fünf von sechs Aufsichtsratsposten aus der ehemaligen CDU-Fraktion besetzt hatten. "Vielmehr sollte den jungen Stadtrats- und JU-Mitgliedern gedankt werden, da Sie neben Ihrem zeitaufwendigen Studium Ihre Freizeit uneigennützig zum Wohle der Stadt Altenburg und der CDU geopfert haben."

Diese Lüge sei genauso offensichtlich wie die Behauptung, dass die Abweichler in der Fraktion keine Mehrheiten gefunden hätten. Müller scheine den Ausgang der parteiinternen Kandidatenwahl, die erst noch stattfindet, geahnt zu haben, und habe sich davongestohlen, anstatt sich seinem vermeintlichen Gegner zu stellen. Er zeige damit wieder einmal, wie gering sein Demokratieverständnis ausgeprägt sei.

Die Junge Union ist sich sicher, dass die CDU Altenburg langfristig gestärkt aus dieser Situation hervorgeht, heißt es in der Erklärung.

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