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Junghelfer aus Altenburg auf großer Fahrt in den Norden

THW-Bundesjugendlager Junghelfer aus Altenburg auf großer Fahrt in den Norden

Nur aller zwei, künftig sogar nur aller drei Jahre findet das Bundesjugendlager des Technischen Hilfswerkes (THW) statt. In diesem Jahr trafen sich 3500 Junghelfer aus ganz Deutschland in Neumünster. Mit dabei: zehn Junghelfer und fünf Betreuer aus Altenburg.

Was für ein riesiges Zeltlager: In Neumünster fand das Bundesjugendlager des Technischen Hilfswerks statt. Auch Altenburger Junghelfer waren mit dabei.

Quelle: Picasa

Altenburg/Neumünster. Im wahrsten Sinne des Wortes auf großer Fahrt waren dieser Tage 15 Altenburger Hilfswerker. Denn die zehn Mädchen und Jungen im Alter zwischen elf und 17 Jahren sowie fünf Betreuer aus dem hiesigen Ortsverband des Technischen Hilfswerkes (THW) waren beim Bundesjugendlager, dass dieses Jahr in Neumünster in Schleswig-Holstein stattfand. „Da hat die Anreise schon neun Stunden gedauert“, sagt Christian Dietze, hiesiger Leiter der THW-Jugend.

Und allein die Dimensionen, die die kleine Abordnung aus dem Altenburger Ortsverband im äußersten Norden Deutschlands erlebte, ließ alle staunen. „Ich war das erste Mal auf so einem riesengroß dimensionierten Zeltlager dabei. Es war für uns schon eine große logistische Herausforderung, alle Zelte, Schlaf- und Sitzgelegenheiten, Gepäck, Betreuer und Kinder die lange Strecke ans Ziel und gesund und glücklich wieder nach Hause zu bringen“, erinnert sich Jugendbetreuerin Katja Petzold lebhaft.

Das entstandene Zeltlager toppte aber nochmals alles: „Vertreten waren dort circa 240 Jugendgruppen aus dem ganzen Bundesgebiet mit rund 3500 Teilnehmern, die das Gelände um die Holstenhallen in Neumünster für eine Woche bewohnten.“

Damit dort niemals Langeweile aufkam, stand jeder Tag des Treffens unter einem anderen Motto: Da stand ein Kreativtag mit Basteln & Co. ebenso auf dem Plan, wie ein Berufskundetag oder ein Sporttag mit Lagerolympiade.

„Wir waren bei etlichen Workshops dabei und haben vieles ausprobiert. Es gab jeden Tag eine Lagerzeitung, die viel Wissenswertes rund um das Lager berichtete“, berichtet Katja Petzold weiter. Und zwischen all diesen Angeboten gab es immer noch Zeit, die weitere Umgebung zu erkunden: Kiel und Hamburg mit großer Hafenrundfahrt waren ebenso ein tolles Erlebnis wie Minigolf unter Schwarzlicht spielen oder den Timmendorfer Strand am Abend zu erleben.

Bei einem absoluten Highlight aber waren die Altenburger Junghelfer nur Zuschauer: Im Rahmen dieses Bundeslagers fand auch der Bundeswettbewerb statt, an dem aber nur die jeweiligen Sieger eines jeden Landeswettbewerbs startberechtigt waren. „Und wir als Jugendgruppe waren bei den zurückliegenden beiden Thüringer Landeswettbewerben leider nur auf dem zweiten Platz eingekommen“, so Christian Dietze. Statt dessen war der beim jüngsten Thüringer Ausscheid siegreiche Ortsverband Rudolstadt im Rennen und kämpfte an den verschiedenen Stationen wie Erste Hilfe, Holzbearbeitung, Bergung und Transport von Verletzten oder Beleuchten/Pumpen um Bestleistungen. Für die Thüringer reichte es letztendlich zum elften Rang.

„Für uns Altenburger war dieses Lager aber auf jeden Fall wieder ein unvergessliches Erlebnis. Wir konnten zahlreiche andere THWler kennenlernen und neue Kontakte knüpfen. Die Kinder und Jugendlichen werden sich sicher lange daran gerne erinnern“, meinte Christian Dietze, der zugleich allen Helfern und Sponsoren für ihr Engagement dankte.

Und vielleicht sind Altenburgs Junghelfer beim nächsten Bundesjugendlager im Jahr 2019 auch als Landessieger beim Bundeswettbewerb dabei. „Den Ehrgeiz, das zu schaffen, haben wir nach zwei zweiten Plätzen in den Jahren 2013 und 2015 schon“, erklärte Dietze. Das nächste Landesjugendlager für die Länder Sachsen und Thüringen mitsamt Landeswettbewerb steht 2018 in Görlitz an.

Von Jörg Wolf

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