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Altenburg Jury begutachtet ländliche Schmuckstücke in Gorma, Ehrenhain und Ponitz
Region Altenburg Jury begutachtet ländliche Schmuckstücke in Gorma, Ehrenhain und Ponitz
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00:19 23.06.2017
Mit einem Ständchen überraschten die Kinder aus der Ehrenhainer Kita „Holzwürmchen“ die Jury bei ihrem Rundgang. Quelle: Jens Paul Taubert
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Rositz/Nobitz/Ponitz

Die elfköpfige Jury für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hat am Montag die drei Bewerber aus dem Altenburger Land – Rositz-Gorma, Ehrenhain in Nobitz sowie Ponitz – genau unter die Lupe genommen. Den Auftakt machte am Vormittag Gorma. Rund 20 Leute – angefangen beim Bürgermeister Steffen Stange (parteilos) über Vertreter der Vereine bis hin zu Bürgern und Gemeinderäten – begleiteten Gäste zu den Stationen. Die Runde führte vom Sportplatz über den Kiefernberg weiter zur Bergarbeitersiedlung und schließlich zum Ortskern. „Fast überall konnten wir mit Mitteln der Dorferneuerung den Ort weiterentwickeln“, so Stange. Wie der Bürgermeister berichtete, habe der Jury gefallen, was sie sah. „Schön, super und so haben sie schon gesagt. Darüber hinaus hat sich die Jury nicht in die Karten sehen lassen“, sagte Stange der OVZ. Für ihn sei es aber zweitrangig, ob Gorma gewinne. Stange: „Wir haben uns nur beteiligt, um Danke zu sagen für das, was uns mit den Fördermitteln ermöglicht wurde.“

Der rund 800 Einwohner zählende Nobitzer Ortsteil Ehrenhain war die zweite Station der Juroren. „Ich habe eigentlich ein sehr gutes Gefühl. Vor allem, weil wir eine ganze Reihe von sehr gewichtigen Kriterien wie einen eigenen Kindergarten, Wohnstandorte, landwirtschaftliche Betriebe, ein funktionierendes Dorfleben und gute Internetverbindungen vorweisen können“, so der Chef des örtlichen Heimatvereines, Sigurd Kyber. Er führte in traditioneller Altenburger Bauerntracht, als Malcher, die Jury durch seinen Heimatort. Kyber: „Sie haben sich zwei Stunden Zeit gelassen und haben sich dann noch in unserem Fuchs zur Auswertung getroffen. Aber das war intern.“

Am Nachmittag reiste die Gruppe dann gen Ponitz. Insgesamt beteiligen sich thüringenweit 28 Orte an dem Wettbewerb, die nun komplett von dem Gremium unter die Lupe genommen werden. Was für das Altenburger Land herausspringt, wird erst im Herbst gelüftet. Denn die Sieger werden erst im September bekannt gegeben.

Von Jörg Reuter und Jörg Wolf

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