Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Kabarett Gößnitzer Nörgelsäcke startet in die neue Saison
Region Altenburg Kabarett Gößnitzer Nörgelsäcke startet in die neue Saison
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:35 25.08.2016
„Das Kaff der guten Hoffnung“ mit Maxim Hofmann, Bettina Prokert und Markus Tanger (v.l.) – das Programm ist ein Publikumsrenner. Quelle: Agentur
Anzeige
Gößnitz

Mitte September startet das Kabarett Nörgelsäcke traditionell in seine neue Spielzeit. Eine Sommerpause wie andere Theater indes hatten die Mannen um Markus Tanger nicht. Noch immer ist für die Kabarettisten die spielreiche Zeit im Theater Lachmöwe auf der Insel Rügen nicht beendet. Sie dauert bis in den Oktober, dann aber nicht mehr mit täglichen Vorstellungen. Auch mit der neuen Dependance, dem Geraer Lachgeschäft, war und ist man kräftig auf Achse. Und nicht zuletzt gab es vor oder im Quellenhof in Garbisdorf beim traditionellen Sommerkabarett im Wieratal im Juli sechs ausverkaufte Veranstaltungen.

Doch nun geht es in gut drei Wochen im Stammsitz in der Gößnitzer Dammstraße wieder richtig los. Insgesamt stehen bis zum Jahresende – die Silvestergala ist freilich schon seit langem ausverkauft – insgesamt 51 Vorstellungen auf dem Programm. „Im Herbst wird allerdings kein neues geboten, wird also keine Premiere dabei sein“, so Markus Tanger. „Wir hatten im Frühjahr gleich drei, jetzt müssen wir erst einmal eine kreativer Pause einlegen“, lacht er. Doch Renner wie „Das Kaff der guten Hoffnung“ oder „Keinbauchmänner“ dürften auch weiterhin das Publikum erfreuen.

Gastspiel der Berliner Kabarettistin Gisela Oechelhaueser

„Keine Zeit für Bournout“, ein anderes gern gesehenes Programm, konnten die Nörgelsäcke allerdings durch den krankheitsbedingten Ausfall von Carsten Heyn schon seit längerem nicht mehr spielen. „Wir hoffen aber sehr, dass Carsten ab Herbst wieder dabei ist“, so der Chef.

Neben den eigenen Vorstellungen freuen sich die Nörgelsäcke auch auf ein paar Gastspiele, unter anderem von der Berliner Kabarettinstanz Gisela Oechelhaueser. Sie steht seit über 40 Jahren auf der Kabarettbühne und war schon wiederholt Gast bei den Nörgelsäcken. Das Programm „Selber Schuld“, mit dem sie am 25. September in Gößnitz zu erleben ist, soll eigenen Angaben zufolge ihr letztes großes Solo sein. Die Oechelhaueser wirkt aber auch hinter der Bühne mit und hat bei der Politsatire „Sturmfrei – Windstärke 6“ Regie geführt. Am 23. Oktober dann wird Vicki Vomit erwartet.

Kalle Pohl kommt nach Gößnitz

Zum zweiten Mal nach Gößnitz kommen wird Kalle Pohl, der aus der Rudi-Carell-Show „7 Tage – 7 Köpfe“ bekannte Kabarettist und Comedian. „Selfi in Delphi“ nennt sich sein Programm am 17. November, in dem er facettenreicher und komischer unterwegs denn je sein will. „Kalle hat sich bei seinem ersten Gastspiel vor zwei Jahren sehr wohl bei uns gefühlt und gesagt, dass er sehr gern wiederkommen möchte. Auch wir freuen uns auf ihn“, so Markus Tanger, der derzeit nicht nur bei seinen Auftritten in Baabe, sondern auch über der Planung für 2017 schwitzt.

Anfang November soll der Spielplan für die zweite Saisonhälfte veröffentlich werden. Fest steht heute schon ein Gastspiel vom Musikkabarett „Schwarze Grütze“ und der Leipziger Pfeffermühle im Januar/Februar. Auch das große Kabaretttreffen werde es Mai wieder geben. „Und wir feiern Geburtstag, denn die Nörgelsäcke werden, man glaubt es kaum, 20 Jahre alt. Wann, wo und wie wir feiern, steht aber noch nicht fest.“

Karten und Informationen unter Tel. 034493 21645 sowie kabarett-noergelsäcke.de.

Von Ellen Paul

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Evangelische Pfarrer in Leipzig proben den Aufstand gegen ihren Bischof wegen dessen Ablehnung der Homo-Ehe. Im Altenburger Land dürfen Geistliche gleichgeschlechtliche Partnerschaften segnen. Praktiziert wird das jedoch so gut wie nie.

25.08.2016

Die Unternehmen im Altenburger Land suchen händeringend Nachwuchs. Doch wie soll man den möglichen Interessenten eine Karriere im eigenen Haus schmackhaft machen? In der Meuselwitzer Maschinenfabrik Herkules geht man dahingehend neue Wege – und lud junge Leute kurzerhand zum „Tag der Talente“.

24.08.2016

Im 19. Jahr der Vergabe des Altenburger Denkmalschutzpreises ist es nun soweit. Der Preis geht erstmals an den Eigentümer eines Gebäudes, das dem Namensgeber des Preises, dem Altenburger Ratsbaumeister Johann Georg Hellbrunn, zumindest zugeschrieben wird. Prämiert wird der Münchner Sebastian Beer für die Sanierung des Hauses Moritzstraße 6.

25.08.2016
Anzeige