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Altenburg Kein Etat - kein Büfett
Region Altenburg Kein Etat - kein Büfett
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19:46 27.11.2013
Rund 6000 Euro hatte der vorige Empfang für die circa 570 Gäste gekostet. Quelle: Mario Jahn

Wie schon voriges Mal.

Die Konsequenzen sind erst einmal die gleichen: Keine neuen Projekte, deshalb keine Investitionen, folglich keine Aufträge für Straßen- und Schulreparaturen, verspätete Ausschreibungen, keine günstigen Winterpreise. Richtig gemerkt haben so etwas bislang allenfalls ein paar Verwaltungsbeamte und Bürgermeister. Diesmal wird's deshalb deutlicher.

"Weil wir voraussichtlich die ersten drei Monate mit einer vorläufigen Haushaltsführung leben müssen, wird es den traditionellen Neujahrsempfang nicht geben", bestätigte Sojka gestern Informationen der OVZ. Sie hatte ihre Entscheidung bereits auf einer großen Dienstversammlung bekanntgegeben und dafür Zuspruch gefunden.

In der Tat ist der Unmut in der Verwaltung offenbar inzwischen beträchtlich, denn zu dem mit viel Mühe ausgearbeiteten Etat-Entwurf gab es zumindest bislang seitens der Abgeordneten kaum Nachfragen. Und unvergessen ist die CDU/SPD/FDP-Idee vom letzten Mal, von den Fachdiensten penibel jede größere Kostensteigerung begründen zu lassen und den beträchtlichen Papierstapel dann praktisch keines Blickes zu würdigen.

Sojka geht nun davon aus, dass der Haushalt bei der nächsten planmäßigen Sitzung des Kreistages am 4. März beschlossen werden könnte. Bis dahin würden dann auch alle Endabrechnungen und der exakte Stellenplan des Landratsamtes vorliegen sowie über neu angekündigte zusätzliche Hilfen des Landes Klarheit herrschen.

Und natürlich will die Verwaltungschefin mit einem bestätigten Etat im Rücken auch den Empfang nachholen: "Geplant ist jetzt ein Jahresempfang, bei dem die Abgeordneten mit Vertretern von Wirtschaft, Kultur und Sport ins Gespräch kommen können." Und zwar irgendwann im Sommer - und dann natürlich mit den am 25. Mai neu gewählten Kreisräten.

Günter Neumann

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