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Altenburg „Kinder-stark-machen“-Tour kommt nach Altenburg-Nord
Region Altenburg „Kinder-stark-machen“-Tour kommt nach Altenburg-Nord
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06:00 24.05.2016
Das Logo der „Kinder-stark-machen“-Tour. Quelle: Privat
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Altenburg

Demnächst geht es rund in Altenburg-Nord. Am 18. Juni steigt auf den Anlagen um die Walter-Pesek-Halle ein buntes Familien-Spiel- und Sportfest. Im Zentrum dessen steht das Erlebnisland der „Kinder-stark-machen“-Tour der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Neben umfangreichen Aktiv-Angeboten zur Suchtvorbeugung werden sich im Rahmen der von Kreissportbund (KSB), SV Medizin und der Stadt Altenburg organisierten Veranstaltung auch Vereine präsentieren. Abgerundet wird das Ganze mit einer Disco am Abend.

Ausgangspunkt war die Idee des SV Medizin, einen Familiensporttag zu machen. „Das haben wir wiederum als Anlass genommen, die Stadt anzusprechen und uns gemeinsam für die Tour zu bewerben“, sagt KSB-Geschäftsführer Ulf Schnerrer, der sich besonders freut, dass es geklappt hat, weil die „Kinder-stark-machen“-Tour normalerweise nur größere Städte ansteuert. Bereits dieser Umstand zeigt, dass an jenem Tag zwischen 11 und 17 Uhr eine Menge los sein wird.

Im Erlebnisland machen Prominente die Grundlagen von Suchtprävention – Anerkennung, Mut, Vertrauen und Teamgeist – für Nachwuchs und Eltern erleb- und begreifbar. Das passiert vor allem spielerisch durch moderierte Mitmach-Aktionen wie Menschenpyramiden bauen, Feuerspringen, Vertrauensparcours, einer Balancierstraße und vielem mehr. Ergänzt wird das Ganze durch Info-Stände und ein buntes Rahmenprogramm. Zudem werden sich rund um die Pesek-Halle noch diverse KSB-Mitgliedsvereine mit sportlichen Angeboten, aber auch zum Thema Integration präsentieren.

„Wir hoffen vor allem auf Aufmerksamkeit für die Vereine, weil die im Anschluss an den Tag die Kinder stark machen“, erklärt KSB-Vereinsberater Schnerrer und hofft auf eine vierstellige Zahl an Besuchern. „Wir machen die Veranstaltung ja nicht nur für die Stadt, sondern auch für den Kreis und darüber hinaus.“ Schließlich mache das Thema nicht an Landesgrenzen Halt.

Das sieht auch Michael Wolf so. „Es ist wichtig, Kinder in Bewegung zu bringen, damit sie etwas für ihre Gesundheit tun und ihnen eine gesunde Lebenseinstellung sowie Werte wie Disziplin oder Teamfähigkeit zu vermitteln“, sagt der Altenburger SPD-Oberbürgermeister. Das sei vor allem vor dem Hintergrund völlig veränderter Lebensbedingungen mit weniger Bewegung und höherem Körpergewicht für Kinder wichtig. „Deshalb stellen wir die Pesek-Halle und die zugehörigen Anlagen kostenfrei zur Verfügung.“

Sollte das Wetter wider Erwarten so schlecht sein, dass das Familien-Spiel- und Sportfest nicht draußen stattfinden kann, gibt es eine leicht abgespeckte Variante in der Halle. „Wenn neben dem SV Medizin und anderen Vereinen auch noch Profis kommen und das Ganze noch interessanter machen, ist es umso besser“, so Wolf in Vorfreude. „Dass wir das in Nord machen, ist auch ein Zeichen, dass es eben kein abgehängter Stadtteil ist, sondern wir dort gerade für den Sport und im Kinder- und Jugendbereich eine gute Infrastruktur haben.“

Von Thomas Haegeler

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