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Kinderläufe werden besser abgesichert

Kinderläufe werden besser abgesichert

Die Organisatoren des Skatstadt-Marathons planen Änderungen beim Ablauf der Kinderläufe. Aus Erfahrungen der vergangenen Veranstaltungen soll sich damit vor allem die Sicherheit der jungen Läufer verbessern, sagt Helmut Nitschke, Sprecher des Organisationsteams, der OVZ.

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Quelle: Nirgel

Speziell die 400-Meter-Distanz wird noch besser abgesichert. Im letzten Jahr kam es im Zielbereich zu Staubildungen besonders deswegen, weil Eltern und Betreuer ihre Kinder sofort nach der Ziellinie in Empfang nehmen wollten. "Diesen Nachzielbereich werden wir in diesem Jahr besonders dicht machen", kündigt Nitschke an. Er soll den Charakter einer "Durchfahrtstraße" haben, das heißt, die Kinder bekommen dort Hilfe durch geschultes Personal, erhalten ihre Medaille und eine Erfrischung und verlassen zügig den besonders abgesperrten Bereich. Erst danach sollen die jungen Athleten auf Höhe Jüdengasse/Klostergasse oder noch besser auf den ausgewiesenen Treffpunkten auf dem Topfmarkt ihre Angehörigen treffen. "Alle Helfer sind angewiesen, nach diesem Prinzip zu handeln, und wir bitten auch alle Eltern und Betreuer, dies zu akzeptieren", erklärt der Marathon-Sprecher. Stellplatz für die Schulen ist auch in diesem Jahr auf dem Topfmarkt. Unter den großen, gut sichtbaren Buchstaben stehen die Namen der Schulen.

 

Für den 400-Meter-Kinderlauf hatten sich bis gestern Nachmittag 739 Mädchen und Jungen angemeldet. Beim 3,6-Kilometer-Schülerlauf waren es 759. Wer diese spektakulären Läufe in den vergangenen Jahren beobachtet hat, weiß, welcher Trubel am Start, auf der Strecke und im Zielbereich vor allem bei den Kinderläufen herrscht. "Verlorengegangen ist dabei noch kein Kind", schmunzelt Helmut Nitschke. Aber es gab in der Tat bei jeder Veranstaltung zwei, drei Fälle, wo Kinder nicht auf Anhieb ihre Eltern oder Betreuer gefunden haben. Alle Probleme konnten ohne Panik gelöst werden.

 

"Wir haben dabei jedoch die Erfahrung gemacht, dass es sehr hilfreich wäre, wenn auf der Rückseite der Startnummer die Telefonnummer der jeweiligen Ansprechpartner stehen würde", sagt Nitschke und hofft, dass alle Eltern und Betreuer diesen Wunsch des Organisationsteams beherzigen. Der Sprecher weist auch auf jene kleineren Vorkommnisse hin, als sich im letzten Jahr einige Kinder nach dem Ziel erbrochen hatten. "Kinder laufen nicht taktisch. Sie geben alles, und wenn das Limit überschritten ist, reagiert der Körper mitunter auch mit Erbrechen", weiß der erfahrene Läufer. Aus seiner Sicht seien hier erneut die Eltern gefordert. So wie sich jeder Erwachsene auf einen Ausdauerlauf vorbereitet, sollten das auch Kinder tun, das heißt unter anderem richtig trinken und am Lauftag spätestens zwei Stunden vor dem Start frühstücken, mit leichter, jedoch energiereicher Kost. Dann hat der Magen bis zum Lauf die Verdauung abgeschlossen, und es kann eigentlich nichts mehr passieren. Auch hier hofft Nitschke, dass die Eltern diese Hinweise beachten, um ihre Sprösslinge gut auf die Läufe vorzubereiten.

 

Unterdessen lassen die Neuanmeldungen für das größte Laufereignis der Region am 14. Juni nicht nach. Hatten sich vor einer Woche 2633 Läufer in die Listen eingetragen, waren es gestern schon 2791. Zum Zeitpunkt des Vorjahres waren es 2712. Dass der Rekord von 2013 mit 3107 Läufer erneut geknackt wird, könnte also möglich sein.

 

Höhepunkt am Tag vor den Läufen, also dem Freitag, wird der Vortrag von Doppelolympiasieger Jens Weißflog zum Thema:"Vom Schanzenfloh zum Überflieger" im Goldenen Pflug sein. Beginn ist 19 Uhr. Der Eintritt von fünf Euro wird in voller Höhe für ein soziales Projekt verwendet. Weißflog wird am 14. Juni mit einer Gruppe dann auch selbst auf die Strecke gehen.

 

Übrigens berechtigt die Finishermedaille auch in diesem Jahr zum freien Eintritt für die am Abend stattfindende Altenburger Museumsnacht.

 

Wie man sich für einen der Läufe anmeldet steht unter www.skatstadtmarathon.de.

Jens Rosenkranz

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