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Altenburg Kirchturmsanierung in Großmecka kann starten
Region Altenburg Kirchturmsanierung in Großmecka kann starten
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16:58 11.09.2018
Der Kirchturm in Großmecka prägt das Ortsbild. Quelle: Mario Jahn
Nobitz

Für die Turmsanierung der Kirche im Ortsteil Großmecka stellt die Gemeinde Nobitz eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 10 000 Euro zur Verfügung. Damit schließt die Kommune eine Lücke im Finanzierungsplan der Kirchgemeinde. Ursprünglich war vonseiten der Kirchgemeinde geplant, das Vorhaben ohne kommunalen Zuschuss zu finanzieren – der Gemeindekirchenrat hatte einen entsprechenden Fördermittelantrag in Höhe von 89 500 Euro gestellt. Damit wären die gesamten Bau- und Baunebenkosten abgedeckt. Allerdings wurden für das Vorhaben von der Kirche nur 79 500 Euro bewilligt – 10 000 Euro fehlten.

Kirche Saara muss nun warten

„Das Baugerüst steht bereits und kostet täglich Geld. Noch teurer wäre es, das Gerüst ab- und später wieder aufzubauen. Deshalb hat die Sache eine gewisse Dringlichkeit“, erklärte Bürgermeister Hendrik Läbe (SPD). Letztlich können sich die Großmeckaer Kirchgemeindeglieder freuen. Ihre Turmsanierung ist dank eines mehrheitlich gefassten Beschlusses des Gemeinderates jetzt in trockenen Tüchern. Die Summe 10 000 Euro nimmt die Finanzverwaltung aus einem bereits fest eingeplanten Zuschuss in Höhe von 20 000 Euro, der im aktuellen Haushalt für die weitere Sanierung der Saaraer Kirche eingestellt war. Dort verschiebt sich dadurch die Maßnahme auf die Jahre 2019 und 2020. Dann soll das Geld für Saara erneut im Etat verankert werden.

Kritik an der Kirche

Allerdings fiel die Entscheidung zugunsten von Großmecka nicht einstimmig, sondern bei einer Gegenstimme sowie einer Enthaltung. „Es gab auch Kritik an der Kirche im Allgemeinen“, so Läbe. „Auf der einen Seite verfügt die Kirche über beträchtliche Ländereien und generiert daraus nicht unerhebliche Einnahmen. Aber auf der anderen Seite klaffen bei solchen wichtigen Baumaßnahmen an den Kirchen Finanzlücken und ist die öffentliche Hand gefragt.“

Von Jörg Wolf

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