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Kleber zu Altenburger Kleingärtnern: „In der Moderation war nichts falsch“

Nach Anzeige Kleber zu Altenburger Kleingärtnern: „In der Moderation war nichts falsch“

Claus Kleber hält die Strafanzeige von Kleingärtnern aus Altenburg gegen sich für unbegründet. An der Moderation im „heute journal“ des ZDF vom 25. Februar sei „nichts falsch und deshalb auch nichts richtigzustellen“, sagte Kleber dem Berliner „Tagesspiegel“. Die Kleingärtner hatten ihm Verleumdung und Herabwürdigung des Ehrenamtes vorgeworfen.

Wurde von Altenburger Kleingärtnern angezeigt: ZDF-Moderator Claus Kleber.

Quelle: dpa

Altenburg. Claus Kleber sieht laut einem Medienbericht keinen Anlass, seine Aussage über die Altenburger Kleingärtner zu korrigieren. Der Moderator des „heute journal“ im ZDF sagte gegenüber dem Tagesspiegel: „In der Moderation war nichts falsch und deshalb auch nichts richtig zu stellen.“ Kleber hatte in der Anmoderation eines Beitrages gesagt, dass „in Schrebergärten schwarz-weiß-rote Reichsfahnen so präsent sind wie das Schwarz-Rot-Gold der Bundesrepublik“. Nach seinen Worten bezog er sich dabei auf Angaben von „Reportern“.

Der Chef des Regionalverbandes Altenburger Land der Kleingärtner, Wolfgang Preuß, erstattete daraufhin Strafanzeige gegen Kleber, worüber die OVZ exklusiv berichtete. Es folgte ein bundesweites Medienecho, das inzwischen auch Kleber erreicht hat. Es „war keine pauschale Kritik an den Kleingärtnern von Altenburg beabsichtigt“, erklärte Kleber gegenüber dem Tagesspiegel. „Allenfalls eine an solchen, die die Reichsfahne für zeitgemäß halten. Es tut mir leid, wenn der Herr Vorsitzende ihrer Vereinigung das anders verstanden hat.“

Wie berichtet, hofft Preuß auf ein klärendes Gespräch mit dem ZDF-Moderator. Und erhält dabei immer mehr öffentliche Rückendeckung von Altenburger Kleingärtnern. Am Dienstag schrieb Holger Döhler, Vorsitzender der Gartenanlage „Im Dreschaer Tal“, an die OVZ: „Wir als Kleingärtner wollen uns nicht so allgemein in die rechte Ecke schieben lassen. Sollte es wirklich solche verblendeten Menschen geben, ist es doch nicht die Mehrheit der Gartenfreunde. Integration wird in den Kleingartenvereinen schon seit Jahren vollzogen.“

Von Kay Würker

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