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Altenburg Kleine Floriansjünger messen ihr Können in Pahna
Region Altenburg Kleine Floriansjünger messen ihr Können in Pahna
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18:38 14.06.2017
Im Jahr 2014 schaute auch Thüringens damaliger Innenminister Jörg Geibert (CDU) im Pahnaer Zeltlager vorbei. Quelle: Mario Jahn
Pahna

Ab Freitag wird im Seecamping Altenburg-Pahna wieder die Farbe Rot dominieren. Wie schon seit 20 Jahren – kurz vor den anstehenden Sommerferien – treffen sich in dem Naherholungspark die Mädchen und Jungen aus den Jugendwehren des Altenburger Landes zu ihrem großen Kreislager. „Und am Wochenende feiern wir die 20. Auflage dieses Lagers hier in Pahna, also Jubiläum“, meint Kreisjugendwart Stephan Penndorf.

Und es wird wieder ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt: „480 Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und 18 Jahren aus 37 Jugendwehren des Kreises sind mit dabei. Hinzu kommt das Technische Hilfswerk, das auch schon seit 15 Jahren mit dabei ist“, so der Kreisjugendwart.

Grund zum Feiern ist dies schon genug. Denn im Freistaat gibt es sicher ähnliche Veranstaltungen, aber das Altenburger Land unter Regie des federführenden Kreisfeuerwehrverbandes ist in Sachen Größe mit ganz vorne dran.

Angefangen hat das alles freilich ein wenig kleiner und nicht in Pahna. „Das war schon 1997, als Altenburgs Jugendwart Rudi Naumann und der Verbandschef Gerhard Schreiber am Turm der Jugend in Altenburg erstmals so ein Lager durchführten. Schon damals war dort mit 200 Teilnehmern die Kapazitätsgrenze erreicht, weshalb man ein Jahr später damit nach Pahna umzog“, weiß Penndorf, der seit sechs Jahren als Kreisjugendwart fungiert, aus den Unterlagen.

Was aber macht so ein Camping so beliebt? Uwe Engert weiß als Kreisbrandinspektor genau die Gründe: „Für die Kinder und Jugendlichen bedeutet jedes Jahr dieses dreitägige Lager einen absoluten Höhepunkt. Man übernachtet nicht zuhause, trifft sich mit anderen Jugendfeuerwehren, und vor allem kann man sich im gleichzeitig stattfindenden Kreispokal messen und den eigenen Wissenstand prüfen.“ Und solche Höhepunkte seien ungemein wichtig, um die Mädchen und Jungen für die Feuerwehren zu begeistern. „Denn erwiesenermaßen schöpfen die Feuerwehren für ihre Einsatzabteilungen das neue Personal fast ausschließlich aus den Nachwuchsabteilungen“, betont Engert.

Diese Erkenntnis hat sich inzwischen auch bis in die kleinste Gemeindeverwaltung herumgesprochen, die Kinder in das Camp schicken. Denn die Kommunen beteiligen sich pro eigenem Teilnehmer an den anfallenden Kosten mit jeweils fünf Euro, wenngleich der Kreisfeuerwehrverband trotzdem Jahr für Jahr auch mit mehreren tausend Euro für die Finanzierung aufkommt. „Aber da gibt es auch gute Sponsoren“, erklärt Stephan Penndorf. Ohne ehrenamtliches Engagement würden solche drei Tage aber nie funktionieren. Da kommen schon aus den jeweiligen Wehren Dutzende Helfer und Betreuer, die mit anpacken und Spiel, Spaß und Abenteuer sowie am Sonnabend den Kreispokal mit absichern.

Stichwort Kreispokal: An das Jahr 2014 erinnert sich vor allem der Ortsbeauftragte des Altenburger Hilfswerkes, Ronald Reiß, noch sehr gern. Denn in jenem Jahr stahl das Team des THW allen Konkurrenten aus den Jugendwehren die Show und holte den Sieg. „Irre, ausgerechnet in einem Feuerwehrwettkampf hat das THW die Nase vorn“, freut sich Reiß bis heute.

Aber grundsätzlich arbeiten Feuerwehren und Hilfswerker auch beim Nachwuchs jederzeit auf Augenhöhe und freundschaftlich zusammen. „Das beschränkt sich keineswegs auf die Zeltlager, sondern ist kontinuierlich übers ganze Jahr“, versichert Reiß.

Von Jörg Wolf

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