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Altenburg Kleingärtner profitieren von städtischer Förderung: Neuer Freisitz in "Günthers Gärten"
Region Altenburg Kleingärtner profitieren von städtischer Förderung: Neuer Freisitz in "Günthers Gärten"
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18:10 31.07.2012
Über einen Freisitz können sich die Kleingärtner Frank Löbe, Steffi Schwarze, Adolf Ludwar und Dieter Haunstein (v.l.) freuen. Quelle: Mario Jahn

Von Jörg Wolf

"Ohne diese Gelder in Höhe von rund 1700 Euro hätten wir das seit bestimmt schon zwei bis drei Jahren in der Schublade liegende Projekt nicht verwirklichen können", freute sich Spartenchef Frank Löbe. Insgesamt zwölf Kleingärtner aus der Anlage gestalteten die einladende Oase unter freiem Himmel in ehrenamtlicher Arbeit. Exakt 418 Stunden werkelten sie.

Das Herz der 36 Gärten umfassenden Anlage wird damit merklich aufgewertet. "Die Laube haben wir 1997 anstelle eines abgerissenen alten Schuppens errichtet. Wir nutzen sie als zentralen Treffpunkt, beispielsweise für Versammlungen. Aber sehr rege wird sie auch für Familienfeiern aller Art genutzt", berichtete Löbe. Allein im vergangenen Jahr stiegen hier neun Feiern.

Aber gerade bei sonnigem Wetter fehlte vor der vier mal sechs Meter messenden Laube ein einladender Platz zum Treffen unter freiem Himmel. Bis zum Freisitzbau gab es dort lediglich eine sechs Quadratmeter große Fläche mit sogenannten Stegzementdielen. Jetzt ist diese Fläche auf 16 Quadratmeter vergrößert worden. Hinzu kamen rustikale Sitzgelegenheiten aus Stein und Brettern sowie ein Grillkamin. "Einweihung haben wir schon gefeiert. Und da kam der neue Treffpunkt sehr gut an", resümierte der Spartenchef zufrieden.

Die Anlage "Günthers Gärten" war in diesem Jahr eine von insgesamt elf Altenburger Sparten, die in den Genuss einer finanziellen Förderung durch die Stadtverwaltung kamen. Bereits zum fünften Mal seit 2008 reichte die Verwaltung im Mai dieses Jahres insgesamt 54 000 Euro an berechtigte Antragsteller aus.

Das Geld stammt aus den Pachteinnahmen, welche die Stadt von Gartenvereinen einnimmt, die sich auf städtischem Grund befinden. Mit diesem Geld sollen Anlagen gezielt Projekte realisieren, die ihre Attraktivität erhöhen und potenzielle neue Pächter anlocken. Damit soll in der Skatstadt, in der rund 70 Anlagen existieren, der Leerstand von Parzellen aufgrund des demografischen Wandels und damit das mögliche Sterben von Anlagen gesteuert werden. Das Kleingartenwesen als wichtige soziale Komponente und unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Grüns soll so erhalten bleiben.

Der größte Förderbetrag in diesem Jahr ging an die Kleingartensparte "Glück Auf" für Wegebau. Über 11 000 Euro flossen dorthin. Knapp 10 000 Euro bekam die Sparte "Friedenseck" und über 9000 Euro die Anlage "Ost" für die Erneuerung des Außenzaunes. Die "Tagessonne" konnte über 7500 Euro für eine Begegnungsstätte ausgeben.

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