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Altenburg Kneiptour: Eine Nacht bei Musik und Bier
Region Altenburg Kneiptour: Eine Nacht bei Musik und Bier
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19:12 19.04.2015
Bier und Musik: Die Band "Alex im Westerwald" eröffnet die 23. Kneiptour an der Hülsemann'schen Villa mit punkigen Klängen. Quelle: Mario Jahn

Die vier Frankfurter der Band "Alex im Westerwald" vereinten Witz und Charme der "Ärzte" mit der Energie und Spielfreude der "Toten Hosen" und sorgten mit Hits wie "Junge", "Hier kommt Alex", "Zehn kleine Jägermeister" und "Altes Fieber" für tolle Stimmung. Und wer durchgängig einen Hit nach dem anderen singt, muss zwischendurch auch mal ein Schlückchen zu sich nehmen. "Ihr habt hier aber ein feines Stöffchen", zeigte sich Leadsänger Philipp vom Altenburger Premiumbier begeistert. Am Ende des einstündigen Konzerts waren die Musikfans dann richtig warm geworden, Zugabe-Rufe hallten über den Platz. Die vier Frankfurter kamen dem Wunsch natürlich nach und lockten die Leute näher an die Bühne. Und so klatschten und sangen die Skatstädter zu "Eisgekühlter Bommerlunder" (Tote Hosen) und "Westerland" (Ärzte) aus vollem Halse mit.

"Das Konzert war richtig gut, da sind wir nochmal jung geworden", freute sich Uwe Beyer. Auch Nadine Juckel war begeistert. "Ich höre die Musik sehr gerne, die Jungs haben das richtig gut gemacht. Jetzt werden wir zur Villa Bar aufbrechen, dort soll Rock 'n' Roll gespielt werden", verriet die Altenburgerin, die die Kneiptour in keinem Jahr verpasst. "Die Stimmung ist immer toll, man trifft Bekannte, und es ist wie ein kleines Volksfest."

Nach dem Eröffnungskonzert der von der OVZ präsentierten Kneiptour strömten die Musikfans in die Innenstadt und bevölkerten die Bars und Lokale. Erstmals mit von der Partie war das Gartenhaus der Großloge, hier spielte "Cat Sessional" Rock und Folk. Doch wegen der vielen Leute gab es kaum ein Durchkommen im Lokal. Wer einen Blick auf den Sänger erhaschen konnte, staunte nicht schlecht, dass er Lieder wie "Am Fenster" von "City" barfuß wiedergab.

"Wir kommen jedes Jahr zur Kneipentour, hier trifft man Leute, die man sonst selten sieht, und es ist auch mal wieder schön, Altenburg in den Abendstunden zu erkunden", erzählte Sylvia Schwenke-Pfeifer.

Im Brühl 7 hörten die Fans Oldies, Folksongs und Countryklänge. "Wir lassen uns treiben und versuchen, jede Kneipe zu besuchen. Das ,Letscho' darf in keinem Jahr fehlen, hier geht's immer hoch her", wusste Klaus Günther zu berichten. Da hatte er wohl nicht unrecht. Denn hier standen nach einem Jahr Abstinenz "Whetstone" auf der Bühne im Kellergeschoss. "Wir mussten wegen Schwangerschaft kurz pausieren", blödelten die beiden Frontmänner herum, hauten in die Tasten und begeisterten ihr Publikum, das bei Songs wie "Wild Thing" die Hemmungen verlor und beherzt mitsang. Wem es im Keller zu laut war, der konnte sich im Obergeschoss bei einem kühlen Blonden das Spektakel auch über eine Leinwand zu Gemüte ziehen.

In der Villa Bar sah man schwingende Hüften zu Rockabilly, Rock 'n' Roll und Swing. Hier trat die Band "Miss LeslyK. & The Lucky Tunes" auf. "Wir sind das erste Mal dabei, und die Location ist super, vor allem die Akustik", berichtete Sängerin Valeska Kunath und freute sich über die super Stimmung. "Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr wieder eingeladen werden", so die Dresdnerin, die mit ihren Bandkollegen drei Stunden für die Gäste performte.

Das jüngere Publikum tanze dann ab 22 Uhr zu Sounds von DJ Boofy und DJ E-Dul in der Notenbank - bis in den Sonntag hinein.

Nicole Rathge-Scholz

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