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Kora ist Kinderschuhen entwachsen

Kora ist Kinderschuhen entwachsen

Der 2010 gegründete Kommunalpolitische Ring Altenburger Land (Kora) konnte in den zurückliegenden Jahren seine Aktivitäten deutlich ausweiten.

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Die Pflege der im Stadtgebiet an die einstigen jüdischen Mitbewohner erinnernden Stolpersteine hat sich Kora weiter auf die Fahnen geschrieben. Im Oktober 2012 legten erstmals Jasmin, Pauline, Rachel, Shawn, Katharina (v.l.) aus der Erich-Mäder Schule an den geschichtsträchtigen Steinen Hand an.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg/Rödigen. Von jörg wolf

 

"Die Beteiligung an zwei Jugendwahlprojekten des Kreisjugendrings, eigene Schulprojekte und öffentliche Veranstaltungen sowie eine Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen haben Kora aus den Kinderschuhen geholt und zu einer festen Größe in der Vereinslandschaft des Altenburger Landes werden lassen", erklärte der alte und neue Vorsitzende Christian Repkewitz.

 

Vor wenigen Tagen fand nun die Mitgliederversammlung in Verbindung mit dem alljährlichen Sommerfest des Vereins statt, wo die turnusgemäße Neuwahl des Vorstands der Schwerpunkt war.

 

An der Spitze ergeben sich jedoch keine Änderungen, denn sowohl Christian Repkewitz (Altenburg, Vorsitzender) als auch Maik Müller-Klaubert (Altenburg, Stellvertreter) und Marcel Schmidt (Dobitschen, Stellvertreter) wurden im Amt bestätigt. Die Position des Kassenwarts übernahm Kati Klaubert (Altenburg). Als weitere Beisitzer arbeiten im Vorstand Brita Müller-Weiske (Altenburg), Bastian Raab (Schmölln) und Torsten Weiß (Lödla) mit.

 

Im kommenden Jahr soll die Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus hat sich der Verein weitere gewichtige Ziele gesetzt. Neben einem Stadtrundgang mit Akteuren der friedlichen Revolution in Altenburg am 24. Oktober wird Kora voraussichtlich am 7. November eine Buchpräsentation zur jüdischen Geschichte Altenburgs veranstalten und sich zwei Tage später erneut an der Seite der Stadt Altenburg um die Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht bemühen.

 

"Aus der Themenauswahl unserer Veranstaltungen wird schon ersichtlich, dass sich für Kora die Erinnerung an das jüdische Leben in Altenburg neben der politischen Bildung zu einem weiteren Schwerpunkt der Arbeit entwickelt hat", sagt Repkewitz.

 

In diesem Zusammenhang wird sich der Verein unter anderem auch weiter aktiv in das Stolperstein-Projekt einbringen. Mit solchen Steinen wird an die Wohnorte ehemaliger jüdischer Mitbürger erinnert, die von den Nazis verfolgt und ermordet wurden. "Bei uns liegen schon Anfragen für weitere solcher Stolpersteine vor, die wir auch begleiten wollen", betont der Kora-Chef.

 

Derzeit zählt der Verein 21 Mitglieder aus dem gesamten Altenburger Land. Neue Interessenten seien gern gesehen, betont Repkewitz.

 

Wer Interesse an der Mitarbeit bei Kora hat oder nähere Informationen wünscht, kann über die E-Mail-Adresse info@kora-abg.de Kontakt mit dem Kommunalpolitischen Ring Altenburger Land aufnehmen.

Jörg Wolf

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