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Altenburg Kosma freut sich über neues Dorfzentrum
Region Altenburg Kosma freut sich über neues Dorfzentrum
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08:26 18.05.2018
So präsentiert sich der öffentliche Treffpunkt von Kosma. Quelle: Foto: Mario Jahn
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Altenburg

Im Ortsteil Kosma ist mit einer kleinen Feier der erste Abschnitt eines Bauprojekts abgeschlossen worden, von dem sowohl Einheimische als auch Ausflügler profitieren. Die Rede ist von dem neuen Dorf- und Kommunikationsplatz. Das teilte Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) am Mittwoch vor der Presse mit. Das Areal wurde kürzlich im Beisein von Ortsteilbürgermeisterin Carmen Schnoor und Wolf seiner Bestimmung übergeben worden. Circa 40 Kosmaer und Kürbitzer waren nach Angaben der Stadtverwaltung zu dem Ereignis gekommen.

Der etwa 800 Quadratmeter große Dorfplatz befindet sich an der Hauptstraße, von Altenburg kommend rechts am Abzweig zum Neubau. Der größte Teil des neuen Platzes ist mit einer wasserdurchlässigen, gröberen Schottertragschicht und darauf mit einer feinkörnigen, mineralischen Deckschicht befestigt. In der Platzmitte ist eine Bodenhülse eingebaut, sodass beispielsweise ein Maibaum gesetzt oder ein Weihnachtsbaum aufgestellt werden kann.

Um dem Platz noch stärker den Charakter eines öffentlichen Treffpunkts zu geben und um für Schulklassen einen zusätzlichen Anreiz für Ausflüge nach Kosma zu schaffen, soll zu einem späteren Zeitpunkt im zweiten Bauabschnitt im hinteren Bereich des Platzes ein „Grünes Klassenzimmer“ eingerichtet werden.

Ortsteilbürgermeisterin dankt Unterstützern und Helfern

Ortsteilbürgermeisterin Carmen Schnoor nahm die Einweihung zum Anlass, sich bei den Unterstützern und Helfern zu bedanken, namentlich bei Ortsteilrat Sven Simon-Wittig und Jörg Jablonowski, Vorsitzender des Vereins „Mein Kosma“. Sie kündigte an, den Platz künftig für Veranstaltungen, beispielsweise einen kleinen Weihnachtsmarkt, nutzen zu wollen.

Die Kosten für den Bau des Dorf- und Kommunikationsplatzes sind – einschließlich des Grünen Klassenzimmers – mit 86 000 Euro veranschlagt worden. Circa 64 500 Euro davon sind Mittel aus dem „Leader-Programm“ zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum. Wie die Ortsteilbürgermeisterin berichtet, hat der „Leader-Jury“ die Tatsache gefallen, dass bei diesem Projekt die vorhandene Substanz neu gestaltet und damit aufgewertet wird.

Nach Feststellung des Schlussrechnungsbetrages sollen die einzelnen Maßnahmen zum Bau eines Grünen Klassenzimmers mit den vor Ort in dem Projekt engagierten Bürgern abgestimmt werden. Was genau sich letztlich umsetzen lässt, hängt vom dann noch offenen Finanzrahmen ab.

Das neue Dorfzentrum, aber insbesondere das noch kommende Grüne Klassenzimmer ist besonders für Wandertage geeignet, erklärte der Oberbürgermeister. Schüler könnte dort das dörfliche Leben und die Landwirtschaft kennenlernen, und zwar in der näheren Umgebung.

Von Jens Rosenkranz

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