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Krankenhaus-Erweiterung geht jetzt in Betrieb

Krankenhaus-Erweiterung geht jetzt in Betrieb

Offiziell eröffnet ist seit gestern das neue Medicum des Klinikums Altenburger Land. Bis Ende des Jahres sind der schrittweise Umzug und die Neueröffnung von Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums, Zentrallabor, Pathologie und einer ambulanten Rehabilitationsabteilung vorgesehen.

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Zufriedenen Bauherren und Baumeister: Vor dem fertigen Neubau überreicht Generalplaner Claus D. Worschech den vergoldeten elektronischen Schlüssel für die 507 Türen des Medicums an die beiden Klinikum-Geschäftsführer Gundula Werner und Lutz Blase (v.l.).

Quelle: Mario Jahn

Der 25 Millionen Euro teure Anbau ermöglicht dem kommunalen Krankenhaus die weitgehende Trennung von stationärer und ambulanter Versorgung der Patienten.

 

 

 

"Wir haben lange auf diesen Tag hingearbeitet und sind froh, dass es nun so weit ist", freute sich Klinikum-Geschäftsführerin Dr. Gundula Werner. Seit 2008 sei das vom Kreistag bestätigte Konzept der Leistungserweiterung im stationären und ambulanten Bereich umgesetzt worden. Entstanden sei ein Gebäude, "dem man ansieht, das es ins 21. Jahrhundert gehört".

 

Und das von der kreiseigenen Krankenhausgesellschaft nicht nur komplett selbst finanziert wurde, sondern dessen Kostenrahmen von 25 Millionen Euro ebenfalls eingehalten wurde, wie Geschäftsführer Dr. Lutz Blase betonte: "Das ist nicht selbstverständlich heute."

 

Mit dem Neubau werde es möglich, sowohl das Angebot des Medizinischen Versorgungszentrums als auch der Kliniken des Hauses zu erweitern. Zudem ermögliche es die unmittelbare Nachbarschaft, aufwendige Technik gemeinsam zu nutzen. Fachärzte der Kliniken agieren gleichzeitig im Medicum in ambulanten Praxen. Die zu Jahresbeginn startende ambulante Rehabilitationsabteilung bedeute ein völlig neues Angebote für das Altenburger Land. Im Krankenhaus wiederum werden dank des Medicums Flächen für dringend nötige Erweiterungen frei, erläuterte Blase das Konzept. Doch das Projekt lohne sich nicht nur wirtschaftlich: "Wir werden im Medicum eine andere, bessere Art von Medizin machen. Und das lohnt sich immer."

 

Landrätin Michaele Sojka (Linke) erinnerte daran, dass es ein langer Weg bis zur Eröffnung der Krankhaus-Erweiterung war: "Wir sind ihn zügig, zielstrebig und kooperativ gegangen." Und mit Blick auf die private Klinik-Konkurrenz in den thüringischen und sächsischen Nachbarkreisen wertete Sojka das Neubau-Projekt als deutliches Zeichen für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Klinikums.

 

Dass die 25 Millionen Euro Investitionskosten aus eigener Kraft von den Mitarbeitern erwirtschaftet wurden, verdiene "höchste Anerkennung und Respekt", so die Landrätin. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Bernhard Blüher würdigte in diesem Zusammenhang auch die Arbeit des langjährigen Geschäftsführers Peter Jansen.

 

Im Eingangbereich des neuen Medicums sind eine Cafeteria mit Freisitz sowie Filialen einer Apotheke und eines Sanitätshauses untergebracht. Die erste Etage ist für das Medizinische Versorgungszentrum mit seinen Praxen für Neurologie, Gefäßmedizin, Kinderheilkunde, Kardiologie und Onkologie reserviert. Nebenan arbeitet bereits seit April die neue Strahlentherapie. Die dritte Etage nimmt die neue Abteilung für neurologische und orthopädische Rehabilitation ein, darüber sind künftig zwei Partnerunternehmen des Klinikums tätig: das medizinische Zentrallabor und das Institut für Pathologie.

 

Zum Neubau gehört auch eine Tiefgarage mit 172 Plätzen.

 

© Kommentar Seite 13

Günter Neumann

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