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Altenburg Kreishandwerkerschaft: Mandy Große wird neue Geschäftsführerin im Altenburger Land
Region Altenburg Kreishandwerkerschaft: Mandy Große wird neue Geschäftsführerin im Altenburger Land
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05:00 19.10.2016
Wilfried Krys begrüßt seine Nachfolgerin Mandy Große in der Kreishandwerkerschaft Altenburger Land. Quelle: Jörg Reuter
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Altenburg

Die neue Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Altenburger Land heißt Mandy Große. Sie tritt die Nachfolge von Wilfried Krys an, der den Posten rund 20 Jahre bekleidete. Der 63-Jährige verabschiedet sich nun größtenteils in den Ruhestand. „Ich habe das Alter und bin dem Rat meiner Ärzte gefolgt“, erklärte er am Dienstag zur Vorstellung der neuen Frontfrau der Interessenvertretung der Innungsbetriebe des Kreises. Ab 1. November wird die 31-Jährige offiziell den Job antreten. Für ein Jahr wird ihr jedoch Krys einen Tag pro Woche noch zur Seite stehen, um sie einzuarbeiten.

Weil sich die Innungsmeister Kontinuität in der Arbeit wünschen, betonte Kreishandwerksmeister Thomas Möwes. Schließlich waren die Mitgliedsbetriebe sehr zufrieden mit der Arbeit des scheidenden Geschäftsführers, für die sich der oberste Innungsmeister bei Wilfried Krys ausdrücklich bedankte. Für die Firmeninhaber ist die Kreishandwerkerschaft der erste Ansprechpartner bei Fragen in rechtlichen und behördlichen Angelegenheit und ihr öffentlicher Interessenvertreter.

Mit aller Kraft werde sie sich diesen Aufgaben stellen, kündigte Mandy Große an. Darüber hinaus werde sie die verstaubte Homepage erneuern und intensiv um neue Mitglieder werben, zählte Große weiter auf. Denn anders als bei der Handwerkskammer, der alle Handwerksbetriebe automatisch angehören, ist die Mitgliedschaft in den Innungen und der Handwerkerschaft freiwillig.

Ursprünglich stammt Mandy Große, die heute mit ihrem Lebensgefährten und einem kleinen Kind in Gera zu Hause ist, aus der Nähe von Schmölln. Nach dem Abitur folgten eine Hotelmanagementausbildung und verschiedene Jobs als Assistentin in Geschäftsführungen, zuletzt bei einem Logistiker. Mit einer Initiativbewerbung habe sie sich an die Handwerkschaft gewendet. Diese sowie ihr Auftreten habe die Obermeisterrunde überzeugt, sagt Möwes. Wie lange die junge Frau nun das Gesicht der Handwerkerschaft sein wird, ist vor dem Hintergrund der Gebietsreform aber unklar. „Ein neuer Kreis wird sicher nur eine Kreishandwerkerschaft haben“, sagt Möwes. Damit würde aber der lokale Ansprechpartner wegfallen, was nicht gewollt ist.

Von Jörg Reuter

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