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Kreisliga-Trio jagt Spitzenreiter

Kreisliga-Trio jagt Spitzenreiter

Die zwölf Teams aus dem Altenburger Land, die diese Saison in der Fußball-Kreisliga A antreten, befinden sich derzeit noch in der Winterpause. Dennoch beginnt langsam, aber sicher bei allen die Vorbereitung auf die am ersten März-Wochenende startende Rückrunde.

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Gefährlich: Marco Sporbert (l.) führt mit elf Treffern die Torschützenliste der Kreisliga an. Dennoch rangiert sein Team, Aufbau Altenburg, nur auf Platz vier.

Altenburg. Ganz heißer Kandidat für den Sturz der Geraer ist Regionalklasse-Absteiger

, der zu den Spitzenteams gehört. Von Beginn an setzte sich das Team von Trainer Wolfram Hofmann oben in der Tabelle fest, war lange sogar souveräner Spitzenreiter. Zum Auftakt wurde Ehrenhain klar geschlagen und in Nöbdenitz gewonnen. Mit zehn Siegen bei einem Remis und drei Niederlagen hat Lumpzig derzeit mit 31 Punkten den zweiten Platz, kann mit einem Sieg in der Nachholpartie in Großenstein wieder mit Eurotrink gleichziehen. Große Hoffnung darauf schürt Goalgetter Ali Arifov, der mit elf Treffern auf Platz zwei der Kreisliga-Torschützenliste steht.

 

Beachtlich hat sich bisher der

geschlagen. Trainer Udo Barth, der die Mannschaft zu Saisonbeginn übernahm, ist sehr zufrieden. Das Team hat an Homogenität gewonnen. "Unsere Mannschaft hat sich als Team gefunden", resümiert der Trainer. Mit acht Siegen, vier Remis und nur zwei Niederlagen rangiert der FSV auf Rang drei, will sich nach der Winterpause noch steigern. Das ist angesichts des Potenzials der Mannschaft durchaus möglich. Zumal man auch am Wiederaufbau der zweiten Mannschaft arbeitet. Philipp Roschka ist mit sieben Treffern bester Torschütze.

 

Aufsteiger

hat sich im Saisonverlauf enorm gesteigert. Am Anfang gab es noch Anpassungsschwierigkeiten mit Niederlagen. So verloren die Skatstädter zum Auftakt bei Gera-Leumnitz. Gleiches geschah gegen Löbichau und Lumpzig. Das änderte sich danach aber. Seither zeigt sich die Mannschaft stabil, hat in Marco Sporbert einen Torjäger, der mit elf Treffern die Torschützenliste anführt. Bei Aufbau stehen acht Siegen zwei Remis und sechs Niederlagen gegenüber, was Platz vier bedeutet. Durch die Steigerung dürfte die Truppe auch in der Rückrunde zu den Teams gehören, die in der Spitzengruppe zu finden sind.

 

Ein durchwachsene Saison bot bislang

mit dem Trainerduo Sebastian Dähne/Frank Bräunlich. "Es waren mehr Punkte drin", resümiert dann auch Dähne. Vor allem im Angriff haperte es, was die lediglich 24 Treffer bestätigen. Die meisten Tore erzielte Manuel Schacke (7). In der Rückrunde will sich Lok steigern, um sich von Rang sechs ins obere Drittel zu spielen - ein machbares Ziel.

 

Der

blickt zufrieden auf die Hinrunde, meint Mannschaftsleiter Matthias Hanke. Das Team gilt als heimstark, muss auswärts aber noch konstanter und gefährlicher werden. Zu Beginn war es oft nicht einfach, da Spieler für die Landesklasse abgestellt wurden. Daher setzte es die eine oder andere unnötige Niederlage, wie etwa gegen Aufsteiger Aufbau. Ehrenhain hat noch zwei Nachholspiele zu absolvieren, kann sich daher bis Wiederbeginn vom aktuellen siebenten Platz noch bis auf Rang vier vorarbeiten und so die Bilanz von sieben Siegen, zwei Remis und vier Niederlagen aufbessern. Bislang bester Torschütze ist Nico Baumann mit sechs Treffern.

 

Ein ähnliches Bild bietet sich beim

. Das Team von Trainer Holger Kubik ist mit der Saison bisher nicht unzufrieden. Man hatte eine sehr gute Vorbereitung, was sich in der ausgeglichenen Bilanz von sechs Siegen, drei Remis und sechs Niederlagen zeigt. Mit 31 Treffern gehört der TSV zudem zu den offensivstärksten Mannschaften. Bester Torschütze ist Sven Juckel (8). Dank des Pokalsiegs gegen Kraftsdorf ging durch den TSV ein spürbarer Ruck, was sich auch in der Meisterschaft niederschlug. Das Team um Kapitän Martin Pfefferkorn ist daher verständlicherweise zuversichtlich für die Rückrunde.

 

Als Tabellenzehnter steht der

mit sechs Siegen, drei Remis und vier Niederlagen nicht schlecht da. Die Löbichauer starteten gut, gewannen die ersten drei Spiele, wurden dann vom FSV Meuselwitz (1:2) gestoppt. Enrico Knoska heißt der beste Schütze (5). Für die Rückrunde gibt es Steigerungspotenzial. Bis zum Start kann man durch zwei Nachholer schon in der Tabelle klettern.

 

Licht und Schatten gab es bei

. Rang elf entspricht nicht dem Leistungsvermögen der Mannschaft des Trainerduos Andreas Agsten/Olaf Lange. "Wir haben einige Punkte verschenkt, teilweise die Gegner unterschätzt und auch unkonzentriert agiert", zeigt sich Lange selbstkritisch. Zudem habe man oft unglücklich verloren. Eine Erklärung dafür war, dass das Trainerduo nicht immer die Stammformation aufbieten konnte. Routinier Jens Wirth ist erfolgreichster Einheit-Torschütze mit sieben Treffern. In der Rückrunde ist ein klarer Vormarsch in der Tabelle Pflicht.

 

Höhen und Tiefen zeigte auch die

. Der Kreispokalsieger gewann fünfmal, spielte zweimal unentschieden und unterlag in sechs Duellen. Da war mehr möglich. Das verhinderten aber Disziplinprobleme. Auch im Sturm haperte es, die Chancenverwertung war mangelhaft. Adrian Leipnitz ist mit nur vier Toren bester Schütze. Zudem gab es Besetzungsprobleme. Die SG dürfte nun um Besserung an allen Fronten bemüht sein.

 

 

hat es mit der Besetzung nicht immer leicht gehabt, kassierte acht Niederlagen. Drei Siege und vier Remis sicherten den 13. Platz, der ausbaufähig ist. Daran beteiligen sollte sich vor allem Ronny Wagner, der mit acht Treffern erfolgreichster Torjäger ist und ein gutes Drittel der Nöbdenitzer Treffer markierte. Mit 39 Gegentoren liegt Nöbdenitz II auf dem vorletzten Platz, nur Schlusslicht Roschütz II hat mehr (59) kassiert. Daher besteht in der Defensive der größte Handlungsbedarf, wenn man noch etwas reißen will. In Sachen Fairness hat Nöbdenitz II aber mit 18 Gelben Karten vor Eurotrink (23) einen bemerkenswerten zweiten Platz inne.

 

Der

spielte eine schwache Saison, wie auch Vereinsvorsitzender Bernd Haubold bestätigte. Viele Ausfälle machten sich beim kleinen Spielerkader bemerkbar. Durch viele Verletzungen wurde das Team zusätzlich geschwächt. Zudem fehlte oft die Cleverness, um erfolgreich zu sein. Man hofft nun, dass sich das Lazarett lichtet. Geschieht das, will sich Weißbach ins Mittelfeld vorarbeiten.

 

Auf dem vorletzten Platz steht die

. Die Knopfstädter Reserve brachte es auf drei Siege bei elf Pleiten. Auch hier machte sich das Kaderproblem wegen der Hilfe für die erste Mannschaft bemerkbar. 36 Gegentreffer zeigen, dass die Abwehr stabilisiert werden muss. Mit vier Treffern ist Daniel Wenzel bester Torschütze. In der Fairnesstabelle liegt Schmölln II aber auf Platz eins, nur zehn Gelbe Karten sind zu verzeichnen. Ob es in der Rückrunde nach oben geht, bleibt jedoch abzuwarten.

Thomas Haegeler/Reinhard Weber

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