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Kreisoberliga: Top-Team im Pech, Kellerkind obenauf

Kreisoberliga: Top-Team im Pech, Kellerkind obenauf

Während sich die meisten anderen Fußball-Ligen bereits in die Winterpause verabschiedet haben und höchstens noch Nachholspiele austrugen, ging es in der Kreisoberliga noch einmal richtig rund.

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Umzingelt: Wohin der Lumpziger Jan Simacek (Mitte) auch schaut, sind nur Geraer. Ihm und seinen Kollegen fehlen die Anspielstationen, weswegen man 0:4 verliert.

Quelle: Mario Jahn

Der 16. Spieltag wird den Teams aus dem Altenburger Land mehrheitlich jedoch kaum in guter Erinnerung bleiben. Denn das als Dritter bestplatzierte Team aus dem Kreis, der FC Altenburg, kassierte beim unangefochtenen Spitzenreiter Post Gera eine herbe 0:4-Schlappe. Und auch Lumpzig ließ bei Gera-Westvororte Federn (0:4). Gößnitz verschaffte sich dagegen mit einem 1:0 gegen Lucka etwas Luft im Abstiegskampf und Nöbdenitz durfte sich beim 3:2 gegen Schlusslicht Ronneburg noch über drei Punkte freuen. Die Partie Fockendorf gegen Schmölln wurde auf den 20. Dezember verlegt.

 

Die Chance, wenigstens etwas Boden gegen den Post SV Gera gutzumachen, ließ der FC Altenburg beim 0:4 (0:0) liegen. Dabei sah es bis zur Pause noch vielversprechend aus, weil man torlos in die Kabine ging. Post hatte zwar als Favorit und Gastgeber Feldvorteile, kam jedoch noch nicht zum Abschluss. Nach einer Ecke (57.) brach aber Zwick den Bann. Klein (65.) erhöhte per Heber auf 2:0. Einen langen Ball nahm wieder Klein auf (70.) und vollendete zum 3:0. Ludwig (75.) machte den Sack schließlich zu. Der FC war völlig von der Rolle und musste die Dominanz des Aufstiegsanwärters anerkennen. Damit revanchierten sich die Geraer zugleich für die 2:3-Pleite zum Saisonbeginn in Altenburg. Dennoch sind die Skatstädter mit Rang drei zufrieden.

 

Dem SV Lumpzig erging es beim TSV Gera-Westvororte beim 0:4 (0:2) ganz ähnlich wie dem FC Altenburg. Beide Mannschaften traten allerdings ersatzgeschwächt an, was Gera besser verkraftete. Der Gast war technisch stärker, lauffreudiger und bestimmte dadurch die Partie. Dörlitz (18.) erzielte die Führung, die Schneider (41.) ausbaute. Nach dem Seitenwechsel bot Lumpzig besser Paroli. Trotzdem gelang Gerold (60.) das 0:3, was die Entscheidung war. Einen Abwehrfehler (79.) nutzte Schneider dann zum Endstand.

 

Wesentlich weniger Tore fielen beim 1:0 (1:0)-Erfolg des FSV Gößnitz gegen FSV Lucka. Dabei begann der Gastgeber defensiv, lauerte auf Konter. So machte Lucka das Spiel. Den ersten Gößnitzer Angriff schloss aber der Hausherr (25.) gleich zur Führung ab, Zick erzielte mit einem Heber das 1:0. So geht Effektivität. Nach 38 Minuten bediente Fischer Liebich, der aber knapp scheiterte. Bis zur Pause gab Lucka weiter den Ton an. Nach dem Wiederanpfiff wollte Lucka ausgleichen, drängte nach vorn. Aber mehr als ein Pfostenschuss sprang nicht heraus. Gößnitz verteidigte geschickt, sicherte so clever den knappen Sieg. Lucka kämpfte, was jedoch nicht belohnt wurde.

 

Mit einigem Zittern setzte sich Traktor Nöbdenitz 3:2 (2:1) gegen Schlusslicht FSV Ronneburg durch. Dabei legte der SSV einen Blitzstart hin, kam durch Jakob (5.) zur schnellen Führung. Bemerkenswert war auch der Einsatz des jungen Liewald, der als Spielmacher eine gute Figur machte. Traktor zeigte sich zweikampfstark und war lauffreudig. Die Gäste nutzten allerdings durch Senff (26.) einen Abwehrfehler zum Ausgleich. Einen schnellen Angriff schloss Siebert (35.) zur Führung ab. Nach der Pause kam der Gast stark auf, es wurde ein offenes Spiel. Das 3:1 (81.) durch Smeets schien die Entscheidung zu sein. Aber nach dem Anschlusstreffer (85.) von Knebel musste Nöbdenitz nochmals zittern, holte aber letztlich einen verdienten und wichtigen Heimsieg.

R. Weber/T. Haegeler

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