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Altenburg Kreispokal: Nöbdenitz, Lok Altenburg, Fockendorf und Rositz erreichen Viertelfinale
Region Altenburg Kreispokal: Nöbdenitz, Lok Altenburg, Fockendorf und Rositz erreichen Viertelfinale
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19:07 01.11.2012
Die Kicker des SSV Nöbdenitz jubeln erst über das 2:2 gegen Windischleuba kurz vor dem Ende und später über das Weiterkommen nach Elfmeterschießen.

Am Reformationstag wurde das Achtelfinale im Pokal von Ostthüringen ausgetragen. In den acht Spielen blieben die großen Überraschungen aus. Spannend war es jedoch in

, wo Kreisoberligist

erst nach Elfmeterschießen weiterkam. 6:5 (2:2, 2:1) hieß es dort am Ende.

Nöbdenitz ging nach elf Minuten durch Matthäus in Führung. Dann machte aber Windischleuba das Spiel und dominierte. In der 18. Minute glich Gumprecht aus. Walter (30.) brachte mit einem sensationellen Heber von der linken Seite den Gastgeber in Führung. Nach der Pause erhöhte Nöbdenitz den Druck. Windischleuba konnte sich nur selten entlasten, stand sehr tief. Trotzdem traf Nöbdenitz nicht. Erst in der 85. Minute glich Matthäus aus. In der Verlängerung hatte Windischleuba Vorteile, münzte sie aber nicht um. Ein Krimi war das Strafstoßschießen. Tietze vergab, auch Nöbdenitz scheiterte. Torwart Schmidt parierte den letzten Strafstoß.

Lok

besiegte Eurotrink Gera knapp mit 2:1 (0:1), ließ dabei aber zunächst gute Chancen aus. Als nach 31 Minuten ein langer Pass von Gera in die Tiefe kam, netzte Lorenz zum 0:1 ein. Auch nach dem Seitenwechsel agierte der Gastgeber offensiv, wurde belohnt. Aus halblinker Position erzielte Schacke das 1:1. Lok setzte seine Offensive fort. In der 81. Minute verwandelte Schumann einen Strafstoß zum Sieg.

In einer ausgeglichenen Partie unterlag

II

0:1 (0:1). Ein Klassenunterschied war nicht erkennbar. Nach einem Eckball (11.) köpfte Hillig zum 0:1 ein. Danach zeigte sich der Gastgeber aktiver, berannte das Fockendorfer Tor. Im Abschluss haperte es aber beim Hausherren. Nach der Pause behielt Ehrenhain seine Offensive bei, drängte den höherklassigen Gast in die Defensive. Fockendorf verwaltete den Vorsprung, lauerte auf Fehler. In der 86. Minute vergab Hömann per Kopfball die große Chance zum Ausgleich.

Auch

wurde beim 4:2 (2:1)-Sieg gegen Aga seiner Favoritenrolle gerecht. Trotzdem ging Gera überraschend (6.) durch Schulze in Führung. Rositz war zu diesem Zeitpunkt noch nicht wach. Als Baudach nach 19 Minuten nach vorn marschierte, passte er auf Kahnt, dessen Zuspiel Ronas zum 1:1 nutzte. Aga zeigte sich nicht geschockt, Fleißner musste retten. Im Gegenzug setzte sich Ronas durch, sein Zuspiel verwertete Götze zum 2:1 (28.). Nach der Pause zeigte sich Aga offensiv, aber ineffektiv. Einen Freistoß von Kahnt (54.) nutzte Undeutsch mit Kopfball zum 3:1. Rositz bestimmte nun wieder das Spiel. In der 83. Minute fiel die Entscheidung: Kahnt gab auf den eingewechselten Shala, der sein erstes Tor für Rositz machte. Das 4:2 von Gera in der 87. Minute war nichts anderes mehr als Ergebniskosmetik.

Reinhard Weber

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