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Altenburg Krippenspiel vor großem Publikum in der Altenburger Brüderkirche
Region Altenburg Krippenspiel vor großem Publikum in der Altenburger Brüderkirche
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18:12 26.12.2012
Zum Krippenspiel am Heiligabend ist die Brüderkirche bis auf den letzten Platz gefüllt. Neben der Weihnachtsgeschichte stimmen Weihnachtslieder aufs Fest ein.
Altenburg

Obwohl das traditionelle Stück erst 15 Uhr beginnen sollte, war die Kirche bereits eine halbe Stunde vorher fast bis auf den letzten Platz besetzt. Den besten Blick hatte man von der Empore aus. Wer zu spät kam, dem blieb nur ein Stehplatz.

Die evangelisch-lutherische Gemeinde übernahm dabei die Organisation. Unter der Leitung von Jugenddiakonin Susann Borowansky und Kantor Philipp Göbel zeigten fast 30 Kinder aus dem Familienzentrum, dass Weihnachten nicht nur Geschenke, Süßigkeiten und Stress bedeutet, sondern ein tieferer Sinn dahintersteckt. Obwohl die biblische Geschichte von der Geburt Jesus Christus bekannt ist, wird das Krippenspiel in jedem Jahr anders inszeniert. Bevor das Krippenspiel begann, erklang zur Begrüßung die Orgel. Auch das gemeinsame Singen der Weihnachtslieder ist bei Alt und Jung beliebt. Die Strophen von "Ihr Kinderlein, kommet" und "Stille Nacht" waren allen geläufig.

Beim Krippenspiel hielten sich die Kinder an die klassische Variante. Die erste Szene der Aufführung begann mit der Darstellung des König Herodes, der von der Geburt Jesus erfährt. Der weitere Verlauf der Geschichte handelte davon, wie Hirten von einem Engel aufgesucht werden, der ihnen mitteilt, dass in Betlehem der Heiland geboren worden sei. Nach dieser Verkündigung kam eine Schar von Engeln hinzu. Sie verhießen den Menschen Frieden auf Erden. Die Hirten zogen nach Betlehem um dem Kind zu huldigen. Nachdem sie das Christuskind gesehen und allen von ihrer Begegnung mit den Engeln berichtet hatten, kehrten die Hirten zu ihrer Herde zurück und verkündeten die frohe Botschaft, dass der versprochene Retter der Welt geboren ist.

In der heutigen Zeit, in der viele Krippenspiele von der biblischen Überlieferung abweichen und aktuelle Themen, sowie Ereignisse aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit einbezogen werden, war die Aufführung der Jungen und Mädchen aus dem Altenburger Familienzentrum angenehm natürlich. Trotz mehrerer Technik-Ausfälle, bei denen die Mikros versagten, waren die kleinen Darsteller professionell vorbereitet. Von Texthängern oder Lampenfieber war nichts zu spüren.

Neben Familien und Kindern kamen vor allem ältere Menschen, um sich die Weihnachtsgeschichte wieder ins Gedächtnis zu rufen. Die Altenburgerin Sonja Hildebrandt kommt seit vielen Jahren zu Weihnachten in die Brüderkirche und zeigte sich von der diesjährigen Aufführung angetan: "Fast 40 Jahre komme ich Weihnachten hierher, um mir das Krippenspiel anzusehen. Früher bin ich immer mit meinen Kindern hergekommen. Das Singen der Weihnachtslieder bereitet mir große Freude. Da macht es nichts, wenn mal ein falscher Ton dabei ist". Obwohl sie nicht der Kirche angehört, habe sie sich, besonders zu Weihnachten, immer willkommen gefühlt. Doreen Schellenberg

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