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Altenburg Kühllaster bei Schmöllner Wurstfabrikanten brennen lichterloh
Region Altenburg Kühllaster bei Schmöllner Wurstfabrikanten brennen lichterloh
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15:15 11.04.2016
Der Schaden in dem Schmöllner Unternehmen beträgt nach dem Brand mindestens 100.000 Euro, vermutlich war ein technischer Defekt Auslöser.  Quelle: Feuerwehr Schmölln
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Schmölln

 Die späte Sonntagabendruhe endete für die Schmöllner Feuerwehrleute jäh, als 23.35 Uhr die Alarmsirenen heulten. „Auf dem Gelände der Wolf GmbH brannten abgestellte Lkw“, schilderte am Montag Wehrleiter Mirko Kolz. Keine sechs Minuten brauchten die Löschfahrzeuge, bis sie am Brandort Am Lindenhof 40 eintrafen und den Inhalt der Alarmmeldung voll bestätigt fanden. Zwei abgestellte und mit Wurstwaren beladene Lastkraftwagen brannten lichterloh.

Zwei mit Wustwaren beladene Fahrzeuge einer Spedition brannten in der Nacht zu Montag in Schmölln aus, zudem wurden weitere Laster durch das Feuer leicht beschädigt.

„Die Flammen hatten bereits zwei weitere Fahrzeuge erfasst“, so Kolz weiter. Die 31 Feuerwehrleute aus der Schmöllner Stützpunktwehr sowie aus dem Ortsteil Großstöbnitz machten sich umgehend daran, die Flammen zu bekämpfen und den Schaden einzudämmen. „Leicht war es nicht, das Feuer gänzlich unter Kontrolle zu bringen. Vermutlich das in den Fahrzeugen verbaute Plastik führte immer wieder dazu, dass das Feuer aufflammte“, so der Wehrleiter weiter. Den Feuerwehrleuten gelang es aber, das komplette Übergreifen des Feuers auf die beiden weiteren Laster zu vermeiden.

Keine Mitarbeiter verletzt

„Wie bei Fahrzeugbränden üblich, haben wir auch einen dicken Schaumteppich auf die Kühllaster gelegt“, so Kolz, der die vorgefundenen Bedingungen auf dem großen Werksgelände als „sehr gut“ bezeichnete. „Ausreichend Löschwasser findet man in dem Gewerbegebiet unter anderem über diverse Hydranten.“

Zwei mit Ware beladene Fahrzeuge einer Spedition seien bei den Feuer abgebrannt, weitere Lkw wurden durch das Feuer leicht beschädigt, informierte die im bayerischen Schwandorf beheimatete Wolf-Firmengruppe am Montag in einer Pressemitteilung. „Von den 20 bis 30 Personen, Mitarbeiter und Beschäftigte von Fremdfirmen, die sich zu dem Zeitpunkt des Brands auf dem Betriebsgelände aufgehalten haben, wurde niemand verletzt“, hieß es weiter. Gleiches gilt für die eingesetzten Feuerwehrleute.

Technischer Defekt wohl Auslöser

Inzwischen übernahm die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache, die laut Unternehmensangaben bislang noch unklar ist. Allerdings wird nach Informationen der Osterländer Volkszeitung davon ausgegangen, dass ein technischer Defekt eines Lasters den Brand auslöste. Zeugen schilderten am Brandort, dass bei jenem abgestellten Laster, in dem das Feuer ausgebrochen sein muss, nur rund 15 Minuten zuvor das Kühlsystem ans firmeneigene Netz angeschlossen wurde. „Die Schadenshöhe wird aktuell auf über 100.000 Euro beziffert“, heißt es in der Mitteilung der Wolf GmbH weiter. In Feuerwehrkreisen gehen die Schätzungen sogar bis auf rund 200.000 Euro.

Für die Ware aus den abgebrannten Lkw organisierte das Unternehmen nach Möglichkeit Nachlieferungen, hieß es weiter in der Pressemitteilung der Wolf GmbH. Ansonsten sei die Belieferung der Kunden ganz regulär erfolgt.

Von Jörg Wolf

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