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Altenburg Künste öffnen Welten
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20:59 12.06.2013
Museumsdirektorin Julia Nauhaus, Innova-Chef Nikolaus Dorsch und Dagmar Schach, Lehrerin an der Erich-Mäder-Schule (v.l.), unterzeichnen die Vereinbarung. Quelle: Jens Paul Taubert
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Im vergangenen Jahr gab die Bundesregierung die Bereitstellung von erheblichen finanziellen Mitteln für ein Bundesprogramm bekannt, das Bündnisse für Bildung fördern soll. "Künste öffnen Welten. Leidenschaftlich lernen mit kultureller Bildung" ist das Thema, mit dem die Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung dann Kulturinstitutionen deutschlandweit aufgefordert hat, sich mit außergewöhnlichen Ideen an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Die Mitarbeiter des Lindenau-Museums haben das getan.

Schließlich gehen sie schon seit Jahren neue Wege, wenn esum die Zusammenarbeit mit jungen Leuten geht, und erregen damit immer wieder bundesweite Aufmerksamkeit. Beispielhaft ist die nunmehr fast zehnjährige Zusammenarbeit mit dem Christlichen Spalatingymnasium unter dem Motto "Schule im Museum", aber auch die kontinuierliche Arbeit mit der Freien Grundschule Rahn.

Für das neue Förderprogramm ist die Kooperation einer Kultureinrichtung mit einer Schule und einem Partner aus dem sozialen Bereich eine wichtige Voraussetzung. Die Mitarbeiter des Museums haben diese Partner gesucht und gefunden.

Naheliegend war es, die Gemeinschaftsschule "Erich Mäder" zu gewinnen. Zum einen sind es die kurzen Wege, die die Pädagogen der Schule überzeugen konnten, zunehmend das Bildungsangebot des Museums in Anspruch zu nehmen. Zum anderen sind es die kreativen Angebote des Studios Bildende Kunst, die Schülerinnen und Schüler neugierig auf "noch viel mehr" machen könnten. Die Dozenten des Innova Sozialwerks, dem zweiten Wunschpartner dieser Kooperation, besuchen mit ihren Jugendgruppen ab und an das Museum. Das soll nun öfter passieren. Der Gedanke, in einem bundesweiten Förderprogramm verankert zu sein, Neues ausprobieren zu können und vor allem durch diese Aktivitäten in den Austausch mit Künstlern und Pädagogen aus der ganzen Bundesrepublik zu treten, war für alle Partner gleichermaßen reizvoll.

Vor einigen Wochen kam die gute Nachricht: Das Lindenau-Museum und seine Partner sind in das Förderprogramm aufgenommen worden. Dieser Tage konnte eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet werden. Für die Kinder und Jugendlichen von Gemeinschaftschule und Innova wird es in den nächsten drei Jahren spannende, ungewöhnliche, kreative Angebote geben - Workshops mit Künstlern, einen Kinderklub, Schnuppertage im Museum, Feste und Kunstreisen. Und bestimmt öffnen sich für viele neue Welten.

Angelika Wodzicki

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