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Kulturbund-Vorsitzende Renate Arfeller blickt auf über 100 Ausstellungen zurück

Kulturbund-Vorsitzende Renate Arfeller blickt auf über 100 Ausstellungen zurück

Dass die Kulturbund-Galerie in der Friedrich-Ebert-Straße zu einem festen Begriff in der Altenburger Kulturszene geworden ist, verdankt sie dem guten Ruf der Ausstellenden und der intensiven Arbeit der Kulturbund-Vorsitzenden Renate Arfeller mit den durch den Europäischen Sozialfonds im öffentlichen Interesse geförderten beiden Bürgerarbeiterinnen, die seit August und September für drei Jahre tätig sind.

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Kulturbund-Vorsitzende Renate Arfeller freut sich, dass die Galerie bislang schon zahlreichen Kunstobjekten eine befristete Heimat bieten konnte.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Von Eberhard Heinze

Die gegenwärtige 102. Ausstellung ist Anlass zu einem gedrängten Rückblick, der Renate Arfeller mit Freude erfüllt. "Es ist schön zu sehen, dass Künstler in der Galerie Dinge ausstellen können, an denen ihr Herzblut hängt." Aber auch ihr selbst bringt die Galerie mehr als nur Arbeit. "Am Ende des Tages kann ich sagen: Das war mal wieder schön. Und das gibt mir Kraft."

Die erste Ausstellung präsentierte die Galerie am 16. April 1999. Der Schmöllner Glasdesigner Heinrich Brunner stellte aus, kurze Zeit später gefolgt von Ingrid Kretzschmar, ebenfalls aus der Knopfstadt, die im Laufe der Jahre in drei Ausstellungen ihre Malerei auf Seide vorgestellt hat.

Bereits in den Jahren vor der eigenen Galerie präsentierte der Kulturbund im Juni 1995 im Lichthof des Landratsamtes sich selbst anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums. Unterschiedliche Themen und Anlässe waren Inhalt weiterer Präsentationen 1996, 1997 und 1998 in der Sparkasse, der Villa, im Mauritianum und im Schlossmuseum. Der 125. Geburtstag Börries von Münchhausens' war Inhalt einer Schau 1999.

Kehren wir zur Galerie-Chronik zurück. Im Computer sind sorgfältig alle 103 Ereignisse gespeichert. "Metall in neuer Form" stellte die Beerwalder Kudix-Galerie Ende des Gründungsjahres zur Diskussion. Das erste Jahr des 21. Jahrhunderts eröffnete der Altenburger Alf Stolze mit "Arbeiten auf Papier" am 11. Januar 2000 in der siebten Ausstellung. Eine Fotoausstellung von Ulrich Rothe, Wachsmalerei von Charlotte und Heinz Olbrich und Kupferstich-Arbeiten von Georg Neumann, alle aus Altenburg, unterstreichen die wachsende Bedeutung der Galerie für heimische Künstler.

Eine Art Stammpublikum, ergänzt durch Angehörige und Freunde der Aussteller, hat sich entwickelt. Ein besonderer Höhepunkt waren die von Gerhard Vontra gezeichneten Reiseimpressionen, die vom 3. April bis 10. Mai 2001 zu sehen waren.

Nicht nur Einzelautoren, sondern auch Vereine, Klubs und Zirkel nutzten die Gelegenheit, sich vorzustellen, beispielsweise der Kurs "Feder, Stift und Pinsel" Friedheim Wilczynski, der nach Vontra mit einem Beitrag über die Töpferei in Vorbereitung der 1025-Jahrfeier Altenburgs zu Gast war. Die Gruppe Textilgestaltung des Studios Bildende Kunst aus dem Lindenau-Museum setzte diese Tendenz in der 22. Vernissage am 8. Januar 2002 fort.

Alf Stolze, Ingrid Kretzschmar, Leo Lessig aus Hainichen und nochmals Kudix aus Beerwalde waren einige der Aussteller des Jahres 2002. Aber nicht nur junge Menschen sind künstlerisch aktiv. Im Januar 2003 stellten Altenburger Senioren ihre Hobbys vor. Ein nach wie vor hochaktuelles Thema, die Restaurierung von Teehaus und Orangerie, stand in der Ebertstraße bereits ab 8. Januar 2004 zur Debatte. Der Freundeskreis von Petra Herold-Meyers musste und konnte viele Fragen beantworten. Ein weiterer Höhepunkt dieses Jahres war die Ausstellung von 20 Original-Lithografien zu Goethes Urfaust, geschaffen von Armin Müller-Stahl, im September. "Zerreißbare Erinnerungen", nämlich Ansichtskarten, hat Uwe Gillmeister gesammelt und im Oktober 2004 vorgestellt. Die Eröffnung des Goldenen Pflugs begleitete der Kulturbund mit einer an Ort und Stelle ausgestellten Projektarbeit. Was Altenburger Schüler vom Prinzenraub wussten, zeigten sie bereits im Juli und August 2005.

Es ist weder beabsichtigt noch möglich, alle Aussteller dieser zwölf Jahre zu nennen. Heinrich Labisch, Dietmar Waldenburger, Elisabeth Dommer seien genannt, Rainer Jacobi gehört dazu und Knut Bräuer. Der Kunstverein Pleißenland aus Werdau gastierte im Herbst 2007, 100 Jahre Tennisclub im Sommer 2008 und orientalischer Bauchtanz mit Vorführung zur Vernissage, eine Themenausstellung von Brigitte Künzel 2009 sind noch gut in Erinnerung.

Aktuelle Jubiläen, so beispielsweise 500 Jahre Spielkartenherstellung 2009 und das eigene Kulturbundjubiläum, fanden sich in gesonderten Ausstellungen widergespiegelt. Dazu gehören auch ein Gastspiel der Pleißenritter, der Vollmershainer Schmiedegilde und das 35-jährige Bestehen des Gemischten Chores, das am 4. Januar 2011 in der Galerie gefeiert wurde. Wolfgang Körber, Friedrich Rauschenbach, Horst Barkschat gehörten zu den Gästen des Jahres 2011. Manuela Kretzschmer aus Meuselwitz stellte sich zur 100. Ausstellung vom 25. Oktober bis 24. November 2011 mit dem Thema "Zeit für Träume" vor.

Nach der erfolgreichen Weihnachtsausstellung ist gegenwärtig als Nummer 102 der Frohburger Siegfried Kunkel noch bis zum 16. Februar zu sehen. Ab 21. Februar ist die Altenburgerin Christa Borowyin mit der 103. Präsentation "Die Natur - meine große Liebe" zum ersten Mal in der traditionsreichen Kulturbund-Galerie vertreten.

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