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Altenburg Kunst und Sicherheit Securitas zeigt Werke von Mitarbeitern / Kulturbund-Ausstellung diesmal im Teehaus eröffnet
Region Altenburg Kunst und Sicherheit Securitas zeigt Werke von Mitarbeitern / Kulturbund-Ausstellung diesmal im Teehaus eröffnet
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20:48 10.10.2012

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Von Frieder Krause

Das kleine Team des Kulturbundes hat damit innerhalb kürzester Zeit nach der Übernahme des Sanierungsprojektes Brühl 2 erneut aufhorchen lassen. Wer kann schon mit einer Vernissage aufwarten, die Schaukämpfe der Pleißenritter, mittelalterliche Musik der Gruppe Amentia, ein Geleit des Nachtwächters bei Fackelschein und schließlich kulinarische Offerten der Region verbindet? Und dazu noch Lesungen mit DDR-Fernsehsprecherlegende Klaus Feldmann. Dieses ungewöhnliche Angebot ließen sich am Dienstagabend rund 100 Gäste - und damit deutlich mehr als zu den sonstigen Ausstellungseröffnungen - nicht entgehen.

Doch wie kam es dazu? 2011 stellte mit Wolfgang Körber, ein Altenburger Securitas-Mitarbeiter, unter dem Motto "Querbeet" sein künstlerisches Schaffen in der Kulturbund-Galerie in der Friedrich-Ebert-Straße vor. In Vorbereitung und Verlauf dieser Ausstellung wurde die Idee entwickelt, die Sache auszubauen, erinnert sich die Kulturbund-Vorsitzende Renate Arfeller.

Thomas Menzinger, Chef Unternehmenskommunikation der Holding, freute sich in seinen Worten über diese Entwicklung. Sein Unternehmen reflektiere die mittlerweile 3000-jährige Geschichte über Sicherheit bereits länger in Ausstellungen. Kunstwerke ihrer Mitarbeiter würden hingegen erstmals in der Öffentlichkeit gezeigt, erzählte er zur Vernissage. Seinem Unternehmen, das für Sicherheit rund um Kunstobjekte sorgt, sei die Förderung von Kunst immens wichtig.

Die neun ausstellenden Mitarbeiter aus verschiedenen Standorten freuen sich sehr, ihre Werke in Altenburg zeigen zu dürfen. Zu sehen sind unter anderem Holzbildhauer-Arbeiten, Altberliner Federzeichnungen, Cartoons, Zeichnungen in Pastell- oder Öltechnik und Kuriositäten einer Polizeiabzeichen-Sammlung. Auszubildende To Thi Hong Trang als jüngste Künstlerin hat ihr Selbstbildnis mit der Göttin Securitas verbunden.

Innerhalb der Vernissage im Teehaussaal - die Galerie wäre dafür einfach zu klein gewesen - gaben der Nachtwächter alias Securitas-Mitarbeiter Erich Kupferschmidt und Klaus Feldmann Einblicke in die Geschichte der Sicherheitsunternehmen. Feldmann brachte Recherchen des Lektors von Securitas, Thomas Menzel, über die Entwicklung der Berufe Türmer und Nachtwächter zu Gehör. Diese waren ab dem 12. Jahrhundert in den mittelalterlichen Städten zum Schutz des Besitztums notwendig geworden. Zur Freude der Gäste wurde weiter eine Geschichte aus der Nacht des 22. Dezember 1670 vorgetragen: Der Türmer der Altenburger Bartholomäi-Kirche, dem Klaus Feldmann seine sonore Stimme verlieh, erzählte von seinen Freuden und Sorgen im Beruf.

Anlässlich der Ausstellung hat Securitas eine limitierte Skatkarte mit Comic-Zeichnungen des Greizers Ulf S. Graupner herausgegeben. Diese kann in der Galerie Ebertstraße käuflich erworben werden.

Die Ausstellung ist in der Friedrich-Ebert-Straße 9 in Altenburg bis zum 15. November montags und freitags 9 bis 12 Uhr sowie dienstags bis donnerstags 9 bis 18 Uhr zu sehen.

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