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Kurz oder lang, zahlen oder nicht?

Kurz oder lang, zahlen oder nicht?

Die Parkplatz-Situation am Altenburger Bahnhof hat sich mit der Eröffnung des neuen P+R-Platzes entspannt, ist aber wegen unterschiedlicher Gebührenregelungen nicht für jeden Kraftfahrer nachvollziehbar.

Altenburg.

Die Stadtverwaltung lässt deshalb die Nutzung der Plätze prüfen und schließt Veränderungen nicht aus.

 

 

 

Kurzzeit-Parker müssen zahlen, Langzeit-Parker nicht. Auf diese kuriose Situation vor dem Altenburger Bahnhof machten OVZ-Leser aufmerksam. Seit einigen Wochen können Autofahrer wählen, ob sie ihren Wagen kostenpflichtig direkt vor der Tür oder gebührenfrei nebenan auf dem neuen P+R-Parkplatz abstellen.

 

"Der ist allerdings für Pendler und Tagestouristen gedacht, die nach Leipzig fahren", sagt Stadtsprecher Christian Bettels. In diesem Monat sollen nun Polizisten und Politessen beobachten, ob es Falschparker gibt - und ob der Ticketautomat vor dem Bahnhof überhaupt noch sinnvoll ist.

 

Es gehe bei der Aktion nicht darum, Falschparker zu bestrafen, sondern lediglich um eine Analyse der Parksituation, sagt der Stadtsprecher. Der P+R-Platz wurde im Dezember, pünktlich zur Eröffnung der S-Bahn-Verbindung nach Leipzig, fertiggestellt: 43 Plätze mehr sind so am Bahnhof entstanden. "Der P+R-Parkplatz wird gut genutzt", so viel kann Bettels bereits sagen.

 

Aber wer ihn nutzt und wie lange die Autos tatsächlich auf den Plätzen stehen - darüber sollen der Straßenverkehrsbehörde zum Ende des Monats Informationen vorliegen. Beobachtet werde außerdem, ob auch Anwohner den P+R-Parkplatz nutzten. Denn das sei nicht erwünscht.

 

Welche Maßnahmen nötig seien, darüber könne also erst im März beratschlagt werden. "In jedem Fall sollen aber die Parkplätze vor dem Bahnhof für Kurzparker erhalten bleiben", sagt Bettels. Werde der Ticketautomat entfernt, seien wohl auch diese Plätze direkt vor der Tür schnell zugeparkt. Und die seien ja gerade für "Abholer" gedacht, also Autofahrer, die nur kurz Verwandte oder Freunde am Bahnhof einladen.

 

Eine Variante werde aber vielleicht diskutiert: "Falls sich herausstellt, dass die Einnahmen aus dem Ticketautomaten minimal sind, könnte es sein, dass es demnächst eine Parkscheiben-Regelung gibt", sagt Bettels. Anstatt ein Ticket zu bezahlen, müssten die Autofahrer dann eine Parkscheibe ins Fenster legen. So wäre noch immer gesichert, dass "Abholer" direkt vor dem Bahnhof parken könnten.

 

Und das sogar, ohne sich entscheiden zu müssen, ob sie Gebühren zahlen möchten oder nicht.

Lisa Berins

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