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Länderübergreifende Lebenslinien

Länderübergreifende Lebenslinien

16 Porträts von Menschen aus Afrika und Europa sowie Antworten auf Fragen nach gesellschaftlichem Engagement, Moralvorstellungen, prägenden Persönlichkeiten und Wünschen stehen im Fokus einer neuen Schau im Lichthof des Landratsamtes.

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Die ersten Besucher vor den Schautafeln der neuen internationalen Ausstellung "Lebenslinien" im Lichthof des Landratsamtes.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Gestaltet wurde die am Dienstag eröffnete Wanderausstellung "Lebenslinien" im Rahmen des Unesco-Projektes "Global Generation". Durch Kontakt zum Projekt education4kenya ist sie nach Altenburg, ihre einzige Station in Thüringen, gekommen. Zu Wort kommen darin ausschließlich Menschen, die älter als 50 Jahre sind.

"Was braucht eine bessere Welt?, Wofür mache ich mich stark?" sind beispielsweise Fragen, auf die die Männer und Frauen aus Deutschland, Österreich, Südafrika, Ungarn, Guinea, Burkina Faso, Senegal und Haiti geantwortet haben. So unterschiedlich die Menschen, so individuell ihre Antworten. Den 68-jährigen Bernd Schumacher hat zum Beispiel seine Mutter sehr geprägt. Wie er von ihr gelernt hat, mit Geld umzugehen, und ob er heute zufrieden ist, können Besucher in der Ausstellung erfahren. Aber auch kritische Töne sind dabei. "Liebesfähig - das sind wir heute kaum noch", stellt die 73-jährige Barbara Beuchel fest. Wünsche hingegen äußert Irén Borbála Elekes aus Ungarn. "Ich wünsche mir, dass die Jungen Fragen stellen wie: Warum ist die Welt, wie sie ist und wie könnte sie sonst sein?"

Obwohl die Ausstellung lediglich ältere Menschen zu Wort kommen lässt, richtet sie sich an ein größeres Publikum. "Das sind altersunabhängige Fragen", sagt Susanne Gärtner von der Brücke/Most-Stiftung, die neben drei weiteren Organisationen als Partner des Unesco-Projektes fungiert.

 

 

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 24. Februar.

Patricia Liebling

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