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Läufer schildern im Gästebuch des Altenburger Skatstadt-Marathons ihre Eindrücke

Großveranstaltung Läufer schildern im Gästebuch des Altenburger Skatstadt-Marathons ihre Eindrücke

Der 8. Skatstadt-Marathon am 11. Juni ist Geschichte. In Erinnerung bleiben wird er nicht nur wegen sechs neuer Rekorde, wie zum Beispiel jener Läufer, die das Ziel erreichten. Auch auswärtige Teilnehmer werden gern an ihn zurückdenken. Einige von ihnen haben ihre Eindrücke auch im Gästebuch der Veranstalter hinterlassen.

Läufer, Läufer, Läufer: Schwer was los war am 11. Juni beim 8. Altenburger Skatstadt-Marathon.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Der 8. Skatstadt-Marathon am 11. Juni ist Geschichte. In Erinnerung bleiben wird er nicht nur wegen sechs neuer Rekorde, wie zum Beispiel jener Läufer, die das Ziel erreichten. Auch auswärtige Teilnehmer werden gern an ihn zurückdenken. Einige von ihnen haben ihre Eindrücke auch im Gästebuch der Veranstalter hinterlassen.

Einer von ihnen ist Joachim Ludwig aus Dresden, der vor allem vom engmaschigen Netz von Betreuungspunkten begeistert war, das er noch nirgendwo erlebt hatte. „Und die Zielversorgung? Einfach Klasse! Das kulturelle Angebot? Super!“ Ludwig freute sich auch über eine „wunderschöne und anspruchsvolle Strecke, tolle Begeisterung überall“.

„Ich empfehle euch mit vollem Herzen weiter“, verspricht Frank aus Berlin, der vor allem von der familiären Atmosphäre, der originellen Medaillen-Tradition und der anschließenden Museumsnacht angetan war. „Habe mir gleich noch einen neuen Haarschnitt im Frisörmuseum verpassen lassen, echt toll.“

„Wieder großes Kino, es war ein schöner Lauf, wo alles gepasst hat“, schreibt Matthias Birke.

Das meint auch Mike Hochmut, der sich über die Mädchen im Wald gefreut hat, die ihn angefeuert und ihm den Weg gezeigt haben, die Trommler oder einfach nur die vielen Zuschauer.

Ein Dankschreiben, aber nicht nur an die Organisatoren, hat Helmut Bernstein aus dem sächsischen Freiberg geschickt. Er erreichte leider nicht das Ziel, weil er wegen des unregelmäßigen und feuchten Pflasters in der steilen Berggasse gestürzt war und im Krankenhaus behandelt werden musste. Er richtet auf diesem Weg seinen Dank an die Notfallaufnahme des Altenburger Krankenhauses aus, „die mich nicht nur einfühlsam behandelte, sondern mir durch zügige Untersuchungen auch meine umgehende Entlassung am frühen Nachmittag ermöglichte.“

„Es hat wieder viel Spaß gemacht, in Eurer Stadt zu laufen“, schreibt Ronald Wolf aus dem Vogtland, der sich bei Organisatoren, Einweisern, Standbetreuern und Zuschauern bedankt. Eigentlich müsste er die perfekte Organisationen und die Freundlichkeit gewöhnt sein. Er staune aber immer wieder. „Toll wie ihr das macht. Bitte haltet weiter zusammen und organisiert diese schönen Läufe. Eure zauberhafte Stadt hat es auch verdient.“

Günter Schmidt aus Collm bei Oschatz kennt einige Stellen an der Strecke, an denen die Post so richtig abgeht. Die Stimmungshochburg befinde sich aber auf der Kulturmeile im Schlosspark, wo aber auch der schlimmste Berg der Strecke wartet. „Normalerweise würde jeder Läufer von Anfang bis Ende des Berges fluchen. Nicht aber in Altenburg. Hier schnappt man sich seinen Getränkebecher, amüsiert sich unter den Klängen von Livemusik über die klugen Läufersprüche, lässt sich von den Cheerleadern anfeuern – und schon ist man oben.“ Collm hatte die Wette gegen Thomas Kirstein gewonnen, der die erste Runde im Marathon rückwärts gelaufen war.

Dieser Lauf sei etwas ganz besonders, war auch Ute Pein aus dem Häuschen. In Altenburg habe sie den besten und den schwächsten Marathon hingelegt, und den 50. obendrein geschafft. „Hier muss ich einfach an den Start gehen. Nicht nur wegen des Laufens, 42,195 Kilometer sind überall gleichlang. Aber in Altenburg fühle ich mich als Läuferin so herzlich willkommen, so unterstützt, jeder Helfer ist mit ganzem Herzen dabei.“ Das mache das Ereignis so einmalig. „Ich bin nahezu süchtig nach dem Skatstadt-Marathon.“

Von Jens Rosenkranz

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