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Landesgartenschau 2024 in Altenburg: Wichtigste Vorhaben in den drei Kernzonen

Klostergarten, Büffelweide und Café Landesgartenschau 2024 in Altenburg: Wichtigste Vorhaben in den drei Kernzonen

Die Landesgartenschau 2024 in Altenburg ist in aller Munde. Doch welche konkreten Vorhaben sind tatsächlich geplant? Die OVZ stellt die drei Kernzonen, also die wichtigsten Gebiete der Laga samt den dort vorgesehen Veränderungen, vor. Es sind der Große Teich, die Roten Spitzen und der Pauritzer Park.

Die Hellwiese soll für die Landesgartenschau ökologisch aufgewertet und für eine Büffelbeweidung vorbereitet werden

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Soll Altenburg die kostspielige Landesgartenschau (Laga) 2024 ausrichten oder nicht? Darüber gibt es geteilte Meinungen. Doch welche Projekte sind eigentlich vorgesehen, die sich hinter den drei Hauptgebieten auf insgesamt knapp 28 Hektar verbergen? Die OVZ stellt die drei Kernzonen vor. Den Vorhaben außerhalb dieser Bereiche sowie den Begleitprojekten an drei weiteren externen Standorten wird sich ein zweiter Beitrag widmen.

Die Kernzone I umfasst jene Gebiete, die an den Großen Teich angrenzen, wie beispielsweise der Festplatz, der vernünftig befestigt und dauerhaft als Parkplatz angelegt werden soll und von wo es einen barrierefreien Zugang in das Gartenschaugelände geben soll. Deren zentraler Bestandteil wird ein Grünes Klassenzimmer sein, das als überdachte Loggia mit Sitzmöglichkeiten und mit Blick auf die Hellwiese angelegt wird. Nach der Laga soll es Kindergärten und Schulen zur Verfügung stehen. Die Hellwiese wird ökologisch aufgewertet und als Gemeinschaftsprojekt mit dem Mauritianum zur Büffelbeweidung vorbereitet. 13 private Gärten und weitere verpachtete Kleingärten sollen erworben und in den Überschwemmungsgebieten beräumt und renaturiert werden, einschließlich der Aufwertung der Wege in diesem Gebiet. Die Flächen an der Roten Zora sind als Kletter-, Spiel und Bewegungsanlagen vorgesehen. Die Rote Zora selbst soll nach der Laga als Jugendzentrum genutzt werden. Das Konzept sieht außerdem einen barrierefreien Rundweg von den Teichterrassen zum Hallenbad und von dort zum Großen Teich vor. Außerdem sind bauliche Maßnahmen an der Uferbefestigung des Teiches erforderlich.

Die Investitionen innerhalb der Kernzone II betreffen das Gelände der Roten Spitzen, den Kleinen Teich und das dazwischenliegende Areal mit Schulgarten und Schulhof der Martin-Luther-Grundschule. Die Roten Spitzen, das Wahrzeichen Altenburgs, werden als Klosterarchitektur weiterentwickelt. So soll die Sanierung und der Umbau des Kirchenmittelschiffes und die dauerhafte Überdachung oder der Rückbau der Grabungsstätten erfolgen. Im Norden wird ein barrierefreier Zugang geschaffen. Die übrigen, aber verloren gegangenen Baustrukturen, wie Klostergarten und Kreuzgang, werden mit den Mitteln der Landschaftsarchitektur neu angelegt. Außerdem gibt es die Idee, den Klostergarten als „Schulgarten im Museum“ zu nutzen. Unter Einbeziehung der Grundstücke Torgasse 4 und Treppengasse 3 sind sowohl eine barrierefreie Wegeführung als auch die touristische Erschließung und Errichtung eines Zugangsgebäudes mit Museumskasse, Shop, Café, Garderobe und Toiletten vorgesehen.

Kernzone III umfasst den Pauritzer Park und die Aufwertung des Freiraumes zwischen der Blauen Flut und der Straße Neue Sorge sowie die Verlegung des Parkplatzes in Richtung Gabelentzstraße. In diesem Bereich werden Garagen und nicht erhaltenswerte Gebäude abgerissen, Parkflächen verschwinden, Rodungen und Neupflanzungen erfolgen. Nicht ganz zu dieser Kernzone gehört, aber hinzugerechnet werden sollte die geplante Aufwertung des Schlossberges zwischen Stadtarchiv und Treppenabgang.

In allen drei Kernzonen kommt der Instandsetzung der Parkteile eine große Bedeutung zu. Auf der anderen Seite entstehen neue dauerhafte Anlagen vor allem auf Brachflächen und bislang versiegelten Arealen.

Von Jens Rosenkranz

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